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NS-Dokumentationszentrum München

Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus

München hat seit dem 1. Mai 2015 einen zentralen Lern- und Erinnerungsort, der an die Verbrechen der NS-Diktatur erinnert und sich mit ihren Ursachen, Ausprä­gungen und Folgen bis in die Gegen­wart auseinandersetzt.

NS-Dokumentationszentrum München, März 2015 | Foto: Jens Weber

Als Gründungsort der NSDAP ist München wie keine andere Stadt mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus verbunden. Das NS-Dokumentationszentrum befindet sich auf dem Gelände des ‚Braunen Hauses‘, der einstigen Parteizentrale der NSDAP. Der Ort steht symbolisch für den Aufstieg der Partei und ihren totalitären Machtanspruch. Mit dem NS-Dokumentationszentrum erhält er eine neue Bestimmung als offener und lebendiger Ort der Information und Diskussion.

Eine Dauerausstellung dokumentiert die Geschichte des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Medien- und Bildungsangebote sowie ein breit gefächertes Veranstaltungsangebot laden dazu ein, die Inhalte und Themen zu vertiefen.

Grundprinzip des Ausstellungs- und Bildungskonzepts ist das Erkennen, Lernen und Verstehen am historischen Ort. "Was hat das mit mir zu tun? Was geht mich das heute noch an?" sind Fragen, mit denen die Dokumentation konfrontiert.

Die Initiative für die Errichtung eines NS-Dokumentationszentrums ging von engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus. Die Landeshauptstadt München, der Freistaat Bayern und der Bund haben den Neubau zu je einem Drittel finanziert. Den laufenden Betrieb des NS-Dokumentationszentrums trägt die Stadt München.

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