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Münchner Bürgerpreis für Demokratie – gegen Vergessen

Prof. Dr. Hildegard Hamm-Brücher | © Foto: Orla Connolly/NS-Dokumentationszentrum München

Bewerbungsfrist für 2021 gestartet

Die Stiftung „Münchner Bürgerpreis für Demokratie – gegen Vergessen“ lobt in diesem Jahr wieder ihren mit 5.000 Euro dotierten Preis für besonderes gesellschaftliches und politisches Engagement aus. Die Stiftung möchte junge Menschen zur Stärkung der Demokratie ermutigen, die Wachsamkeit gegenüber antidemokratischen Entwicklungen fördern und zur Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit im Sinne einer lebendigen Erinnerungskultur beitragen. Die Bewerbungsfrist läuft bis 15. Juni 2021.

Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit haben viele Facetten und zeigen sich gegenwärtig in unterschiedlichen Zusammenhängen. Befördert durch antisemitische Verschwörungsmythen, Politikverdrossenheit und perfide Widerstandsbehauptungen erhalten rechtspopulistische und -extremistische Gruppen in der aktuellen Corona-Pandemie Aufwind. Die notwendigen Einschränkungen erfordern persönliche Zurück- und Rücksichtnahme und stellen unseren sozialen Zusammenhalt täglich vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es gerade in krisenhaften Zeiten für die demokratischen Grundwerte einzustehen und sich aktiv in den öffentlichen Diskurs einzubringen.

Die Ausschreibung des „Münchner Bürgerpreis für Demokratie – gegen Vergessen“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene aus der Region München. Alle zwei Jahre werden Projekte und Aktivitäten ausgezeichnet, die sich aktiv und beispielhaft für Demokratie einsetzen, Zeichen gegen rechtsextremistische Tendenzen und Ausgrenzung setzen und aufklärend im Sinne einer lebendigen Erinnerungskultur wirken. Das Projekt oder Engagement sollte einen Bezug zu München haben. (Buch-)Publikationen können nicht ausgezeichnet werden.

Die von der Münchner Ehrenbürgerin und engagierten Politikerin Prof. Dr. Hildegard Hamm-Brücher ins Leben gerufene Stiftung „Münchner Bürgerpreis für Demokratie – gegen Vergessen“ wurde im Jahr 2010 ins Leben gerufen. Sie wird verwaltet und vertreten vom NS-Dokumentationszentrum München.

Weitere Informationen zu Stiftung, Preis und den Bewerbungsmöglichkeiten unter: www.muenchen.de/kulturausschreibungen