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Historischer Ort

Bewaffnete SA beim Hitler-Putsch auf dem Münchner Marienplatz, 9. November 1923 (Foto: Bundesarchiv, Bild 119-1486)

München – die ehemalige ‚Hauptstadt der Bewegung’

München war wie keine andere Stadt mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus verbunden. In der Brienner Straße befand sich die erste eigene Parteizentrale der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), das ‚Braune Haus’. An diesem historischen Ort wurde der Neubau des NS-Dokumentationszentrums errichtet.

Aus Münchens antisemitischen und rechtsextremen Kreisen ging nach dem Ersten Weltkrieg mit Unterstützung von Bürgern, Verwaltung und Justiz die nationalsozialistische Bewegung hervor, deren Leitfigur Adolf Hitler wurde. Die wichtigsten Organisationen der Partei wie SA, SS und HJ entstanden hier. 1935 erhielt München deshalb den offiziellen Titel ‚Hauptstadt der Bewegung‘.

Bereits wenige Tage nach der Machtergreifung am 9. März 1933 wurde von München aus das Konzentrationslager Dachau eingerichtet, das als Vorbild für das KZ-System in ganz Deutschland diente. Im ‚Führerbau‘ wurde 1938 das ‚Münchner Abkommen‘ unterzeichnet, das zur Besetzung der Tschechoslowakei führte und zum Symbol für den vergeblichen Versuch wurde, durch Zugeständnisse an Hitler den Frieden zu erhalten. Am 9. November 1938 rief Joseph Goebbels im Saal des Alten Rathauses zum Pogrom gegen Juden auf.

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