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TO BE SEEN. queer lives 1900–1950

25|03 bis 09|10|2022


Die Ausstellung widmet sich der bewegten Geschichte von LGBTIQ* in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ausgewählte Exponate zeigen, wie queeres Leben ab 1900 in allen öffentlichen Bereichen – in Kunst und Kultur, Wissenschaft, Politik und Militär – immer sichtbarer wurde. Je selbstbewusster für gleiche Rechte gekämpft wurde, umso größer wurden jedoch auch die Widerstände. Die nationalsozialistischen Machthaber zerstörten die queere Subkultur und die von ihr besetzten Räume schließlich weitgehend.

„TO BE SEEN“ lädt Besucher*innen ein, diesen häufig vergessenen Geschichten und Lebensentwürfen nachzuspüren. Neben historischen Zeugnissen werden in der Ausstellung Werke von Künstler*innen der Gegenwart gezeigt: In vorhandenen, aber auch in eigens für die Ausstellung entwickelten Arbeiten werden gängige historische Narrative hinterfragt und durch neue, auch internationale Perspektiven ergänzt.

Künstler*innen: Katharina Aigner, Maximiliane Baumgartner, Cassils, Zackary Drucker, Philipp Gufler, Lena Rosa Händle, Zoltán Lesi, Henrik Olesen, Karol Radziszewski, Wu Tsang u.a.


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