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Rundgänge mit thematischem Schwerpunkt

Rundgang durch die Dauerausstellung | Foto: Orla Connolly


In unserer Dauerausstellung „München und der Nationalsozialismus" bieten wir Rundgänge zu folgenden thematischen Schwerpunkten an:


Das Bild vom Nationalsozialismus - Zum Umgang mit Fotos als historischer Quelle

Fotografien prägen unser Geschichtsbild. Sie haben den Anschein, objektiv zu sein, aber geben Ereignisse aus einer bestimmten Perspektive und mit einer bestimmten Intention wieder. Im Rahmen des Rundgangs durch die Dauerausstellung werden ausgewählte Fotografien herausgegriffen und ihr Entstehungshintergrund, ihre Verwendung und Bildsprache analysiert. Ein Einblick in die Wirkungsmacht von Bildern.


Verwaltung und Verantwortung – Die Rolle der Münchner Stadtverwaltung in der Zeit des Nationalsozialismus

Der Rundgang konzentriert sich auf einen Einblick in die Struktur und Arbeitsweise der Münchner Stadtverwaltung während der nationalsozialistischen Herrschaft. Welche Rolle spielten unterschiedliche Ämter und Institutionen im Prozess der Ausgrenzung und Verfolgung? Welche Handlungsspielräume gab es? Wie setzte sich die Stadtgesellschaft in der Folge mit dem historischen Erbe auseinander?
Vor dem historischen Kontext wird dabei auch nach Loyalität und Verantwortung gefragt.


Erscheinungsformen des Antisemitismus

Anfeindungen gegen Juden, auch in ihrer rassistischen Form, waren keine Erfindung der Nationalsozialisten, sondern bereits lange und tief in der Gesellschaft verankert. Der Rundgang beleuchtet Strukturen des Antisemitismus in der Gesellschaft der Weimarer Republik, nimmt die spezifische Ausprägung in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in den Blick und fragt schließlich nach heute wirkenden Vorurteilen und antisemitischen Strömungen.


Geschlechterrollen im Wandel - Rollenbilder und Rollenzuschreibungen im Nationalsozialismus

Im Rundgang werden unter anderem die Aktionsfelder von Frauen und Männern im NS-Staat diskutiert. Was waren die ideologischen Grundlagen der nationalsozialistischen Geschlechterbilder? In welcher Form wurden diese während der NS-Herrschaft institutionalisiert? Wo wurden Rollenbilder durchbrochen oder gar bekämpft? Abschließend wird der Blick auch auf aktuelle Geschlechterkonstruktionen und -stereotypen gerichtet.

 

 


Information

Termin nach Vereinbarung
Zielgruppe Erwachsenengruppen und Schulklassen ab der 11. Klasse
Dauer 90 min
Preis 90 €; Schulklassen, Studenten- und Multiplikatorengruppen frei
Max. Teilnehmerzahl ca. 15 Personen; größere Gruppen werden getrennt

Sie möchten ein Angebot buchen?

Martin Zehetmayr

buchung.nsdoku(at)muenchen.de
T | +49 89 233-67007


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Dr. Thomas Rink

vermittlung.nsdoku(at)muenchen.de
T | +49 89 233-67049

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