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Diverse Memories. Auf dem Weg zu einer neuen Erinnerungskultur

Januar bis Dezember 2022

Die gemeinsame Veranstaltungsreihe des NS-Dokumentationszentrums München, des Münchner Forums für Islam (MFI) und der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom geht der Frage nach, wie wir eine Erinnerungskultur gestalten, in der wir uns alle wiederfinden – und in der kulturelle Vielstimmigkeit und historische Verantwortung Hand in Hand gehen. An vier Abenden, von Juli bis Dezember 2022, wollen wir Leerstellen aufspüren, Lücken füllen, Begegnungen ermöglichen und das Verhältnis zwischen einer interkulturellen Gesellschaft und einer national definierten Erinnerungskultur beleuchten.


Kommende Veranstaltungen


06.07.2022 | 19.00 Uhr
Fluchtpunkte der Erinnerung. Über die Gegenwart von Holocaust und Kolonialismus

Gespräch mit Natan Sznaider und Sebastian Conrad

International wird schon lange über das Verhältnis von Kolonialverbrechen und Holocaust diskutiert. Spätestens seit den Debatten rund um das Humboldt Forum ist auch Deutschland gezwungen, sich seiner kolonialen Vergangenheit zu stellen. Was aber bedeutet diese Auseinandersetzung für die in Deutschland gelebte Erinnerungskultur? Wie kann eine Gesellschaft mit den Erinnerungen an rassistische und antisemitische Verbrechen umgehen? Und was unterscheidet Rassismus und Antisemitismus? Natan Sznaider setzt sich in seinem Buch mit Denker*innen wie Hannah Arendt oder Edward Said auseinander, um die heutige Diskussion zu beleuchten.

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29.09.2022 | 19.00 Uhr
Rechte Gewalt sichtbar machen

Diskussion mit Viola Georgi, Ayşe Güleç und Ronen Steinke

Das Ende der NS-Diktatur bedeutete nicht das Ende rechter Ideologie - und auch nicht das Ende rechter Gewalt in Deutschland. Anschläge wie in Mölln, Halle, München oder Hanau zeigen, dass Rassismus und Antisemitismus fortleben und weiterhin Opfer fordern. Mit unseren Gästen diskutieren wir darüber, welche Chancen eine diverse und inklusive Erinnerungskultur im Kampf gegen die Kontinuitäten rechter Gewalt bietet - und wie sich gemeinsam mit den Betroffenen dieser Gewalt Gedenkräume schaffen lassen, die Leid und Verlust zeigen und dabei zugleich zum würdevollen Symbol des Widerstands gegen Intoleranz und Ausgrenzung werden.

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Veranstalter

Kulturreferat der Landeshauptstadt München / Bereich Stadtgeschichte und Stadtarchiv München

In Kooperation mit

Gemeinschaft Sant’Egidio
Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern
Jüdisches Museum München
Münchner Volkshochschule
NS-Dokumentationszentrum München
Spielen in der Stadt e. V.
Staatliches Gymnasium München-Nord
Staatliches Wittelsbacher-Gymnasium
Städtisches Luisengymnasium
Stadtmuseum München
Youth For Peace der Gemeinschaft Sant’Egidio

Hinweis zur Pandemie

Es gelten die aktuellen Maßnahmen und Regelungen der Infektionsschutzverordnung. Bitte informieren Sie sich vor dem Besuch einer Veranstaltung unter https://www.muenchen.de/corona

Einlassvorbehalt

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationenangehören, der rechtsextremen Szene zuzurechnen sind oder bereits in derVergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, antiziganistischeoder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinunggetreten sind, sind von den Veranstaltungen ausgeschlossen. Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.