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    Pressefotografie als Propagandamittel

    Die fotografische Überlieferung aus der NS-Zeit - Vortrag von Elisabeth Angermair M.A.

    „Dass dem Zeitungsfoto durchaus eine Mitbeteiligung an den großen erzieherischen Aufgaben der Presse zukommen kann und muß, bedarf keiner Betonung. ...“ (Der Zeitungsverlag, Jg. 34, Sondernummer zur Ausstellung „Die Kamera“ 1933).

    Wie keine andere politische Partei nutzte die NSDAP – schon in den letzten Jahren der Weimarer Republik beginnend – die Pressefotografie zur Übermittlung von Nachrichten und gleichzeitig zu Propagandazwecken. Mit der Machtergreifung wurde die Zulassung zum Beruf des Pressefotografen sowie die Publikationsmöglichkeiten für Fotografien strikt reglementiert.

    Eine kritische Betrachtung von zeitgenössischen Aufnahmen ermöglicht das Entschlüsseln der Propagandafunktion einerseits und des verbleibenden Nachrichtenwertes andererseits. Trotz der Verschleierungstendenzen und trotz der Monotonie, die der Pressefotografie häufig anhaftet, stellen die überlieferten Aufnahmen heute wichtige historische Quellen dar.

    Elisabeth Angermair M.A. ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtarchiv München, wo sie das Sachgebiet Foto- und Filmsammlung leitet. Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Stadtgeschichte Münchens im 19. und 20. Jahrhundert sowie zur Fotogeschichte.

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