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    80 Jahre Münchner Abkommen

    Podiumsdiskussion

    Donnerstag 20|09|2018, 19.00 Uhr

    80 Jahre Münchner Abkommen



    Am 29./30. September 1938 trafen sich die Regierungschefs Deutschlands, Italiens, Frankreichs und Großbritanniens im Münchner „Führerbau“, um gemeinsam die Abtretung der tschechoslowakischen Sudetengebiete an das Deutsche Reich festzulegen. In den Monaten zuvor hatte das NS-Regime durch antitschechische Propaganda, durch provozierte und inszenierte Zwischenfälle und drohende Kriegsrhetorik in ganz Europa Panik vor einem Krieg ausgelöst. Die Zustimmung der Westmächte zu Hitlers Forderungen empfanden die meisten Menschen als Abwendung des Kriegs, doch sie verschob lediglich den Kriegsbeginn.

    Welche Folgen hatte das Münchner Abkommen für den tschechoslowakischen Staat und für Europa? Was bedeutete es für die Menschen, insbesondere für Minderheiten in den Sudetengebieten, in der „Resttschechei“, in der Slowakei und in der Karpatho-Ukraine? Wie wird das Abkommen heute in Prag und Bratislava erinnert? Können aus der Appeasement-Politik Lehren für heute gezogen werden?

    Diese und weitere Fragen werden Anna Hájková (Universität Warwick), Petr Koura (Collegium Bohemicum), Michal Schvarc (Historisches Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften) und Prof. Volker Zimmermann (Collegium Carolinum) diskutieren. Moderation: Angela Hermann (NS-Dokumentationszentrum)


    Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium
    Eintritt frei
    Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem Collegium Carolinum, dem Tschechischen Zentrum München und der Münchner Volkshochschule



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