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Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945"

Veranstaltungs- und Bildungsprogramm

Im Begleitprogramm werden die präsentierten Themenschwerpunkte der Ausstellung aufgegriffen und in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten vertieft und diskutiert. Im Mittelpunkt steht auch hier ein Rechtsextremismus, der seit 1945 immer mehr die gesellschaftliche Mitte Deutschlands unterwandert hat und vielerorts salonfähig geworden zu sein scheint. Den Auftakt macht ganz in diesem Sinne der Film von Caterina Woj und Andrea Röpke „Das braune Netzwerk“. Eine Binnensicht auf ein familiäres braunes Netzwerk gibt am 7. Dezember Heidrun Benneckenstein in einem Gespräch über ihre kürzlich erschienene Autobiografie „Ein deutsches Mädchen“. Auch die Perspektive zweier Betroffener kommt zum Ausdruck: Der Kabarettist Simon Pearce und die Moderatorin Mo Asumang werden über ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismus und rechtsextremistischen Anfeindungen sprechen. Mit einer Darbietung von „Hate Poetry“ berichten SZ-Journalisten von alltäglich eingehender Hass.

Über diese künstlerischen Auseinandersetzungen hinaus, gehen zwei Podiumsdiskussionen das Thema Rechtsextremismus und Rechtspopulismus wissenschaftlich an. Ein international besetztes Podium diskutiert am 11. Januar über den zunehmenden Rechtspopulismus in Europa. Eine weitere Diskussion im März hat die (vermeintlichen) Gründe für ein Erstarken rechtspopulistischer Parteien in Deutschland im Blick und fragt nach der sozialen Dimension von Rechtsextremismus. Auch ein – immer noch – aktueller Fall findet im Begleitprogramm zur Ausstellung seinen Platz: Der NSU-Prozess. Hierzu diskutieren Prozessbeobachterinnen und -beobachter, die Opferanwältin Seda Basay-Yildiz sowie Günter Beckstein. Den analytischen Blick auf die Historie und mögliche Parallelen zwischen der derzeitigen Situation und jener in der späten Weimarer Republik gewährt am 19. März Andreas Wirsching. Dessen Vortrag ist zugleich Auftakt der „Spring School“ für Studierende, Multiplikatoren und Referenten in der historisch- politischen Bildungsarbeit, die das NS-Dokumentationszentrum 2018 erstmals anbieten wird.

Weitere Bildungsangebote sind für Gruppen buchbare zielgruppenspezifische Rundgänge, Seminare und Lehrerfortbildungen zur Sonderausstellung (>mehr Informationen). Jeden Dienstag besteht für Einzelbesucherinnen und Einzelbesucher außerdem die Möglichkeit, an einem offenen Rundgang teilzunehmen (im Eintrittspreis inbegriffen).

Das Begleitprogramm ist in Kooperation mit der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München und der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.) entstanden.

> Download Flyer Begleitprogramm | 83 KB


Do 30|11|2017, 19.00 Uhr
Das braune Netzwerk – Rechtsextremismus in der Mitte Deutschlands
Filmvorführung und Diskussion mit Caterina Woj und Andrea Röpke

Do 07|12|2017, 19.00 Uhr
Ausstieg aus der rechten Szene

Gespräch mit Heidrun Benneckenstein

Do 11|01|2018, 19.00 Uhr
Rechtspopulismus in Europa – Analysen und Gegenstrategien
Podiumsdiskussion mit András Bíró-Nagy, Stefan Dehnert, Michael Minkenberg, Ralf Melzer

Di 16|01|2018. 19.00 Uhr
Allein unter Schwarzen
Kabarett und Gespräch mit Simon Pearce

Do 08|02|2018, 19.00 Uhr
Hate Poetry – Hasspost an die SZ-Redaktion
Lesung und Diskussion mit Max Hägler und Roman Deininger

Di 20|02|2018, 19.00 Uhr
Der NSU-Prozess
Podiumsdiskussion mit Robert Andreasch, Annette Ramelsberger, Seda Basay-Yildiz, Günther Beckstein

Mi 07|03|2018, 19.00 Uhr
Die Arier
Filmvorführung und Gespräch mit Mo Asumang

Mo 19|03|2018, 19.00 Uhr
Gefährdung und Selbstgefährdung der Demokratie. Können wir aus der Geschichte lernen?
Eröffnungsvortrag Spring School von Andreas Wirsching

Di 20|03|2018, 19.00 Uhr
Abstiegsängste, Verlustgefühle, Desintegration: Zur sozialen Dimension von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

Podiumsdiskussion mit Werner Fröhlich, Mirko Broll, Miriam Heigl, Martina Hartmann


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