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Veranstaltungsprogramm 2/2017

Aktuell

Stellenangebot

Studentische Hilfskräfte gesucht![mehr]

Das NS-Dokumentationszentrum München sucht zur Mitarbeit bei der Vorbereitung einer Ausstellung zum Thema „Die Technische Hochschule Müchen im Nationalsozialismus" studentische Hilfskräfte für die Zeit von Mai bis voraussichtlich Juli 2017. Die Arbeitszeit ist variabel, sollte aber mindestens acht Wochenstunden betragen. Die Vergütung richtet sich nach den geltenden Vergütungssätzen für studentische Hilfskräfte. Rückfragen und Bewerbungen richten Sie bitte an Dr. Andreas Eichmüller (andreas.eichmueller@muenchen.de; 089-233-82674) oder an Sonja Eschenbach (089-233-67011).

Historische Materialien für Sonderausstellung gesucht!

„Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus"[mehr]

Für eine Ausstellung zum Thema „Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus" (Arbeitstitel) sucht das NS-Dokumentationszentrum München Dokumente, Unterlagen und Fotos von ehemaligen Studierenden, Angestellten und Dozenten der Technischen Hochschule (jetzt Universität) München aus den Jahren von ca. 1930 bis ca. 1950. Bitte melden Sie sich bei unseren wissenschaftlichen Mitarbeitern Dr. Andreas Eichmüller (andreas.eichmueller@muenchen.de; 089-233-82674) oder Prof. Dr. Elisabeth Kraus (elisabeth.kraus@muenchen.de; 089-233-82672)

02.05.2017 Fritz Benscher. Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunkstar

Vortrag[mehr]

Dienstag 02|05|2017

19.00 Uhr

Fritz Benscher. Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk- und Fernsehstar in der Bundesrepublik


Dr. Beate Meyer

„In Hamburg bin ich groß geworden, in München klein“, kokettierte Fritz Benscher auf dem Höhepunkt seines Ruhms.  In Hamburg hatte er während der Weimarer Republik Erfahrungen am Theater und beim jungen Rundfunk gesammelt.  Nach 1933 war er als Jude auf den Jüdischen Kulturbund verwiesen, später schulte er zum Sargtischler für die Jüdische Gemeinde um. „Leider hatte der ‚Führer‘ keine großen Sympathien für mich und verzichtete auf meine Mitwirkung“, umschrieb er die Jahre der Verfolgung und KZ-Haft in Theresienstadt, Auschwitz und Dachau-Kaufering.

Nach der Befreiung arbeitete er vor allem für den Bayerischen Rundfunk. Mit bissigem Witz und Aufklärungswillen über die Verbrechen des Nationalsozialismus verschrieb er sich der Reeducation, trat gegen Antisemitismus, militaristisches Gedankengut und später gegen die Wiederbewaffnung an, ungeachtet der Sanktionen, die über ihn verhängt wurden. Beate Meyer zeichnet ein Bild des beinahe vergessenen Unterhaltungskünstlers und zeigt ganz nebenbei eine Geschichte der jungen Bundesrepublik, die mehr war als nur der biedere Adenauer-Staat.

Dr. Beate Meyer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg, und Lehrbeauftragte der Universität Hamburg.

Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium Eintritt frei.

Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München

02.05.2017 „Angezettelt"

Rundgang durch die Ausstellung[mehr]

Dienstag, 02|05|2017
17.30 Uhr Seit dem Kaiserreich zeugen massenhaft verbreitete Klebezettel, Sammelbilder, Briefverschlussmarken und Sticker von menschenfeindlichen Ressentiments gegen Juden und andere Gruppen. Die in der aktuellen Sonderausstellung des NS-Dokumentationszentrums präsentierte Auswahl von Aufklebern zeugt von dieser weit verbreiteten sozialen Praxis und erzählt eine Alltagsgeschichte der Judenfeindschaft, des Rassismus und der aktuellen Feindschaft gegen Minderheiten. Die Ausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ ist bis zum 5. Juni zu sehen und wird durch ein vielfältiges Veranstaltungs- und Bildungsprogramm begleitet. Unter anderem wird an jedem Dienstag um 17.30 Uhr einen Rundgang durch die Ausstellung angeboten. Der nächste Termin ist der 2. Mai. Das NS-Dokumentationszentrum (Brienner Str. 34) ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Die Teilnahme am Rundgang ist im Eintritt inbegriffen. Treffpunkt ist im Foyer, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Voranmeldung ist unter veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de möglich.

04.05.2017 „Dort, wo man Bücher verbrennt..." Die Bücherverbrennung in München 1933

Informationsveranstaltung[mehr]

Donnerstag 04|05|2017
19.00 Uhr „ ... Dort, wo man Bücher verbrennt ...” Die Bücherverbrennung in München 1933
Informationsveranstaltung Donnerstag 04 |05|2017, 19.00 Uhr„ ... Dort, wo man Bücher verbrennt ...“ Die Bücherverbrennung in München 1933Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium, Eintritt freiVeranstalter NS-Dokumentationszentrum München„ ... Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, sagte einst Heinrich Heine – und er sollte Recht behalten. Nationalsozialisten und deutsche Akademiker verbrannten 1933 in mehr als 100 Städten tonnenweise Bücher pazifistischer, oppositioneller, jüdischer, marxistischer und anderer politisch missliebiger Schriftsteller.  Diese Brandstiftung war der demonstrativ inszenierte Auftakt der Vernichtung von Kultur, Städten und am Ende auch von Menschen.In München fand auf dem Königsplatz ein ähnlich inszenierter „Verbrennungsakt“ wie in Berlin statt. Bei strömendem Regen standen über 50.000 Menschen den Brandstiftern bei. Nach 1945 wurden die Bücherverbrennungen oft als symbolischer Akt verharmlost. Viele der verfolgten Schriftsteller und ihre Bücher sind bis heute nahezu unbekannt, obwohl ihre Texte oft sehr aktuell sind.Der Künstler Wolfram Kastner erinnert seit 1995 in München und anderen Städten – oft gegen amtlichen Widerstand – an die Bücherverbrennung und an die verfolgten und verbotenen Autoren. Mit Bild und O-Ton informiert er über die Geschichte der Bücherverbrennungen und den bis heute mühsamen Weg der Erinnerung: ein Plädoyer für Kunst- und Meinungsfreiheit. Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium
Eintritt frei.
Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München

05.05.2017 #UPLOADING_HOLOCAUST

Filmvorführung mit Gespräch[mehr]

Freitag 05|05|2017
19.00 Uhr #UPLOADING_HOLOCAUST

Im Rahmen des DOK.fest München „Was hier passiert ist, ist kein Witz. Wir haben heute die einmalige Gelegenheit, etwas zu fühlen, okay? Ich will, dass ihr jetzt anfangt zu fühlen!“ Zehntausende israelische Schülerinnen und Schüler begeben sich jährlich auf eine traditionsreiche Klassenfahrt zu zentralen Stätten des Holocaust. Ihre Eindrücke von Konzentrationslagern, Massengräbern und Ghettos teilen sie auf YouTube. In der Kompilation dieser Videotagebücher zeigt #UPLOADING_HOLOCAUST die sogenannte „Reise nach Polen“ als Initiationsritus, der die jüdischen Jugendlichen zum Teil einer identitätsstiftenden Leidenserfahrung machen will. Opferidentifikation und Retraumatisierung sind die Versatzstücke einer teilweise irritierenden Vergangenheitsbewältigung. #UPLOADING_HOLOCAUST ist der erste Dokumentarfilm, der zu 100 Prozent aus YouTube-Material besteht und zeigt, wie sich die Erinnerung an den Holocaust im digitalen Zeitalter verändert. Den Regisseuren Sagi Bornstein und Udi Nir gelingt ein aufwühlender Blick auf den Umgang der 4. Generation mit dem Holocaust. Zum Auftakt ihrer Kooperation geben das NS-Dokumentationszentrum und das DOK.fest München Einblicke in die zeitgenössische Erinnerungskultur. Beide Regisseure sind zum Filmgespräch anwesend.

Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium Eintritt: 9 € (ermäßigt 7 €). Karten sind über München Ticket und an der Abendkasse erhältlich. Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem DOK.fest München


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Birgit Sandhof | 089 233-67015

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