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NEUES Veranstaltungsprogramm Juli bis September 2017

Veranstaltungsprogramm 2/2017

Aktuell

Neues Veranstaltungsprogramm

Juli bis September 2017[mehr]

> Download Programm Juli - September 2017 | PDF 3,7 MB Für die Sommermonate haben wir ein vielfältiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm konzipiert. Begleitend zu zwei neuen Sonderausstellungen bieten wir u.a. Vorträge, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und eine szenische Lesung sowie neue Veranstaltungsformate an. Am 3. Juli widmen sich zum Beispiel das Ensemble OPUS 45 und der Schauspieler Roman Knižka musikalisch und literarisch dem Thema NS-Widerstand. Mit Bogdan Bartnikowski dürfen wir am 20. September außerdem wieder einen Zeitzeugen bei uns begrüßen.  Prominenter Besuch aus Berlin erwartet uns am 6. Juli. Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse wird einen Vortrag mit dem Titel „Deutschland als Einwanderungsland" halten. Auch das Thema Rechtspopulismus wird uns in den nächsten Monaten weiter beschäftigen. Am 12. Juli spricht Andreas Zielcke über den demokratischen Unterschied zwischen der Parole „Wir sind das Volk” vom Oktober 1989 und dem Pegida-Motto „Wir sind das Volk”. In unserem Programm finden Sie viele weitere Veranstaltungen, die sich mit historischen und aktuellen Themen auseinandersetzen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! > Download Programm Januar - März 2017 | PDF 5,4 MB

Historische Materialien für Sonderausstellung gesucht!

„Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus"[mehr]

Für eine Ausstellung zum Thema „Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus" (Arbeitstitel) sucht das NS-Dokumentationszentrum München Dokumente, Unterlagen und Fotos von ehemaligen Studierenden, Angestellten und Dozenten der Technischen Hochschule (jetzt Universität) München aus den Jahren von ca. 1930 bis ca. 1950. Bitte melden Sie sich bei unseren wissenschaftlichen Mitarbeitern Dr. Andreas Eichmüller (andreas.eichmueller@muenchen.de; 089-233-82674) oder Prof. Dr. Elisabeth Kraus (elisabeth.kraus@muenchen.de; 089-233-82672)

25.06.2017 WER WAR HITLER

Filmvorführung und Panel[mehr]

Sonntag 25|06|2017

16.00 Uhr

WER WAR HITLER

Im Rahmen des Kunstareal Fests und des Filmfest München

Während Hitler und die Zeit des Nationalsozialismus im deutschen Fernsehen regelmäßig in allen erdenklichen Facetten dokumentarisch abgehandelt werden, bietet ein Kinodokumentarfilm ganz neue Möglichkeiten, sich diesem Thema anzunähern. WER WAR HITLER unterscheidet sich von bisherigen Produktionen durch zwei Merkmale: die Auswahl der Quellen und die Erzählweise. Grundlage des Films von Hermann Pölking war eine der umfangreichsten Archivrecherchen, die jemals für eine TV- oder Kino-Dokumentation betrieben wurden. In der Veranstaltung werden zunächst einige Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm und ein kurzes Making-of gezeigt, bevor dann ein prominent mit dem Filmregisseur und Historikern besetztes Panel diskutieren wird.

Wer den Film in ganzer Länge auf dem FILMFEST MÜNCHEN sehen möchte, hat dazu am Samstag 24.6. ab 10 Uhr im HFF-Kino1 die Möglichkeit und er wird nochmals in drei Teilen am 27.6., 28.6. und 29.6. jeweils ab 11 Uhr im Gasteig Carl-Orff-Saal gezeigt. Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Kunstareal Fests finden Sie hier. Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium
Eintritt frei.
Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München und FILMFEST MÜNCHEN

25.06.2017 Tweetup

München und der Nationalsozialismus[mehr]

Sonntag, 25|06|2017
14.00 Uhr Im Rahmen des Kunstareal Fests Tweetup – München und der Nationalsozialismus
„Tweetups“ sind mittlerweile Bestandteil der Vermittlungsangebote in Museen und an Erinnerungsorten. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, ihre Eindrücke aus dem geführten Rundgang live in sozialen Netzwerken zu teilen. Verbunden durch die Hashtags #kunstarealfest17 und #nsdoku entsteht ein Protokoll, das die Öffentlichkeit an der Veranstaltung teilhaben lässt. Im Rahmen des geführten Rundgangs anlässlich des Kunstareal Fests fordern wir die Teilnehmenden auf, sich via Twitter am Rundgang aktiv zu beteiligen. Zusätzlich zu einem Überblick über die Dauerausstellung wird ein Schwerpunkt auf den historischen Ort „Königsplatz/Forum der Bewegung“ gelegt. > Hier geht's zum Twitteraccount des NS-Dokumentationszentrums

Bitte ein Smartphone oder Tablet mit mobilem Internet mitbringen.
Für dieses Angebot gilt eine begrenzte Teilnehmerzahl von 15 Personen. Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt im FoyerVeranstalter: Bildung und Vermittlung, NS-Dokumentationszentrum München, Anmeldung: socialmedia.nsdoku@muenchen.de oder unter www.kunstareal.de

26.06.2017 Einfach, emotional, dramatisch: Rechtspopulismus, Massenmedien und Social Networks

Dialog[mehr]

Montag 26|06|2017, 19.00 Uhr Einfach, emotional, dramatisch: Zum Zusammenspiel von Rechtspopulismus, Massenmedien und Social Networks Teil 3 der Reihe: Wehret den Anfängen! Dr. Paula Diehl, Christian Schiffer

Im Jahr nach der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA, im Jahr der französischen Präsidentschafts- und der deutschen Bundestagswahl befasst sich das NS-Dokumentationszentrum mit den aktuellen Entwicklungen, die populistische und rechte Bewegungen weltweit erstarken lassen und die liberalen Demokratien herausfordern. Bereits 1997 prognostizierte Ralf Dahrendorf in der ZEIT, dass wir uns „an der Schwelle zum autoritären Jahr-hundert“ befänden. Aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts wissen wir, dass frühes Gegensteuern entscheidend ist. In dieser Dialogreihe werden Analysen der aktuellen politischen Entwicklungen zur Diskussion gestellt und nach Gegenstrategien zur Stärkung einer offenen Gesellschaft gefragt.

Populisten sind schrille Gestalten, sie brechen gerne Tabus, wecken Emotionen und dramatisieren Zusammenhänge. Donald Trump hat mit diesen Mitteln die US-Medien dominiert. Doch auch soziale Netzwerke wirken verstärkend für populistische Strömungen. Wenn aber Populismus mit rechtsextremen Ideologien kombiniert wird, entsteht eine explosive Mischung. Wie diese sich auf die demokratische Öffentlichkeit auswirkt und welche Rolle die neuen Medien spielen, diskutieren Paula Diehl und Christian Schiffer.

Dr. Paula Diehl leitet das Projekt „Das Imaginäre und die Politik in der modernen Demokratie“ an der Universität Bielefeld, Abteilung Geschichtswissenschaft. Christian Schiffer ist Journalist bei Zündfunk, BR. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie München statt. Der Eintritt ist frei. Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

28.06.2017 „Die schönsten Jahre meines jungen Lebens" - Erinnerungen von Zvi Aviram

Lesung und Zeitzeugengespräch[mehr]

Mittwoch 28|06|2017, 19.00 Uhr „Die schönsten Jahre meines jungen Lebens” - Erinnerungen von Zvi Aviram
Zvi Aviram wurde 1927 als Heinz Abrahamsohn in Berlin geboren und überlebte die Shoah in mehreren Verstecken in Berlin. Nach der Verhaftung seiner Eltern tauchte der 16-jährige Zvi unter und schloss sich der zionistischen Widerstandsgruppe Chug Haluzi (Kreis der Pioniere) an. Während seiner Odyssee durch verschiedene Quartiere wurde Zvi Aviram zweimal verhaftet. Nach der Befreiung gelangte er 1945 auf abenteuerliche Weise nach München, wo er für die Jewish Agency for Palestine tätig war, bis er Anfang 1948, kurz vor der Staatsgründung Israels, in das ersehnte Land einwandern konnte. Bis heute lebt Zvi Aviram in Raanana bei Tel Aviv. Zvi Aviram erzählt im Gespräch mit den Herausgebern seiner Memoiren Beate Kosmala und Patrick Siegele von seiner Zeit in München, die er als die „interessantesten und schönsten Jahre“ seines jungen Lebens bezeichnet. Das Gespräch wird eingerahmt von einer Lesung des Schauspielers Nicholas Reinke aus Avirams Biographie „Mit dem Mut der Verzweiflung. Mein Widerstand im Berliner Untergrund 1943–1945“.

Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum Berlin, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, der Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Ort: NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

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Birgit Sandhof | 089 233-67015

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