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Veranstaltungen

23.09.2018 | 11.00 Uhr

Zwangssterilisation und NS-„Euthanasie“

Thematischer Rundgang

Zwischen 1939 und 1945 wurden im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Aktionen etwa 300 000 Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen ermordet, darunter über 2 000 Münchner Bürgerinnen und Bürger, deren Namen und Lebensdaten in einem Gedenkbuch im Juli 2018 der Öffentlichkeit übergeben wurden.

Bei dem Rundgang durch die Dauerausstellung liegt der Schwerpunkt auf der NS-Gesundheitspolitik. Sibylle von Tiedemann (Co-Autorin des Gedenkbuchs für die Münchner Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde) erläutert die ideologischen Vorläufer und benennt die Münchner Akteure und Täter der Zwangssterilisation und Krankenmorde. Anhand von Einzelschicksalen wird Münchner Opfern ein Gesicht gegeben. Nach 1945 blieben die meisten Täter in Amt und Würden, während die Opfer in Vergessenheit gerieten. Bis zu einem namentlichen Gedenken in der Stadt München war es ein langer Weg. Der Rundgang endet mit einer Einführung in die medialen Angebote zu diesem Verbrechenskomplex im Lernforum des NS-Dokumentationszentrums.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.


Ort NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt im Foyer

Eintritt frei

Anmeldung veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

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Kontakt Veranstaltungen

Daniela Holmer-Dörk
veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Tel. 089 233-67015

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