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Veranstaltungen

09.11.2018 | 09.00 Uhr

Zum Gedenken an das Novemberpogrom 1938 – Jeder Mensch hat einen Namen und ein Schicksal

Gedenktag

Am 9. November gedenkt die Landeshauptstadt München alljährlich ihrer jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die in München zwischen 1933 und 1945 entrechtet, verfolgt, deportiert, in den Selbstmord getrieben oder ermordet wurden. In diesem Jahr stehen die im November 1938 ins Konzentrationslager Dachau verschleppten jüdischen Münchner und ihr späteres Schicksal sowie das ihrer Familien im Mittelpunkt des Gedenkens.

Ab 9 Uhr erinnert eine öffentliche Namenslesung am Gedenkstein der ehemaligen Hauptsynagoge an die über 1 000 nach dem Novemberpogrom – unter dem zynischen Vorwand einer „Schutzhaft“ – ins Konzentrationslager Dachau deportierten jüdischen Männer aus München. Die Lesung eröffnet Hans-Georg Küppers (Kulturreferent der Landeshauptstadt München), weiterhin lesen u. a. Karl Freller (Stiftung Bayerische Gedenkstätten), Petra Reiter und Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum), aber auch Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie Studierende der Städtischen Fachakademie für Sozialpädagogik.

Auf dem „Weg der Erinnerung“ sind Stadtrundgänge entlang der ehemaligen Wohnadressen verfolgter und ermordeter jüdischer Münchnerinnen und Münchner geplant. Ferner gibt es im Sitzungssaal des Neuen Rathauses vormittags ein Zeitzeugen-Forum für angemeldete Schulklassen. Um 13 Uhr findet im Alten Rathaus eine Gedenkstunde für geladene und angemeldete Gäste statt.


Ort Gedenkstein der ehem. Hauptsynagoge, Herzog-Max-Straße

Veranstalter Arbeitsgruppe „Gedenken an den 9. November 1938“ unter Mitgliedschaft des NS-Dokumentationszentrums München und unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München

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