Deutsch
English
schwarz-weiss Version
Farb-Version
A A A
Zum Downloadbereich
unserer Smartphone-App

Smartphone-App

Veranstaltungen

11.10.2018 | 19.00 Uhr

„Unsere vergessene Geschichte entdecken.“ Menschenrechte und Erinnerungskultur in Russland

Vortrag von Irina Scherbakowa

Ende der siebziger Jahre begann die bekannte russische Journalistin und Historikerin Irina Scherbakowa systematisch Tonbandinterviews mit Opfern des Stalinismus zu sammeln, seit 1991 forscht sie in den Archiven des KGB. Sie ist Mitglied der internationalen Nichtregierungsorganisation „Memorial“, die sich für die historische Aufarbeitung der Verfolgung und die Anerkennung der Verfolgten in der ehemaligen Sowjetunion sowie den Schutz der Menschenrechte im heutigen Russland einsetzt.

In ihrem Vortrag berichtet Irina Scherbakowa über die aktuelle Situation in Russland sowie über den Umgang russischer Jugendlicher mit der Geschichte der eigenen Familie und des Heimatortes. Ein russischer Geschichtswettbewerb für Jugendliche, der von „Memorial“ seit 1999 jährlich ausgerichtet wird und dessen Koordinatorin Irina Scherbakowa ist, soll Jugendliche ermuntern, ihre eigene Geschichte zu erforschen.

Irina Scherbakowa, geboren 1949 in Moskau, ist Professorin für Zeitgeschichte an der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität in Moskau und Mitglied im Kuratorium der Gedenkstätte Buchenwald in Weimar. Sie stammt aus einer Familie, die viele Schrecken des 20. Jahrhunderts miterlebt hat.


Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

Zur Veranstaltungsübersicht

Veranstaltungsprogramm
Januar – März 2019

Kontakt Veranstaltungen

veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Birgit Sandhof | 089 233-67015

Unser Newsletter
Erhalten Sie aktuelle Veranstaltungshinweise und Neuigkeiten aus dem Haus

Folge uns auf

Twitter
Instagram
Facebook

Ihr Besuch

Informationen zu Öffnungszeiten, Anfahrt, Gruppenangeboten, Preisen

Einlassvorbehalt

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, können von Veranstaltungen des NS-Dokumentationszentrums München ausgeschlossen werden.