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Veranstaltungen

14.08.2021 | 19.00 Uhr

Lang ist der Weg

Film und Gespräch mit Tamar Lewinsky und Mirjam Zadoff

„Lang ist der Weg“ (1948) von Herbert B. Fredersdorf und Marek Goldstein ist einer der ersten Spielfilme, die nach der Befreiung vom Nationalsozialismus auf deutschem Boden entstanden – und der erste, der den Holocaust aus jüdischer Perspektive behandelt. Er wurde von der Jiddischen Film Organizazie / Internationalen Filmorganisation GmbH in München produziert und 1947 in den Bavaria Filmstudios in Geiselgasteig und im Displaced Persons-Lager Landsberg in jiddisch und polnisch gedreht. Im Zentrum der Handlung steht das Schicksal des polnischen Juden David Jelin, dem Alter Ego des Holocaustüberlebenden Israel Becker, auf dessen Idee der Film zurückgeht.


Becker war Co-Autor und übernahm auch selbst die Hauptrolle. Auch andere Mitwirkende vor und hinter der Kamera waren Überlebende, jüdische DPs aus München und Pocking wirkten als Statisten mit. Der Film verwebt Spielfilmszenen mit dokumentarischem Material und folgt David Jelin von der Deportation ins Warschauer Ghetto über seine Flucht von einem Transport nach Auschwitz bis in das DP-Lager Landsberg. Am Ende steht die Hoffnung auf ein neues Leben in der Sicherheit eines eigenen jüdischen Staats.


Im Anschluss an die Filmvorführung spricht Mirjam Zadoff mit der Kuratorin und Historikerin Tamar Lewinsky (Jüdischen Museum Berlin) über den zeithistorischen Kontext des Films und seine Rezeption.



Ort NS-Dokumentationszentrum München

Eintritt kostenfrei; begrenzte Teilnehmer*ìnnenzahl

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit dem National Center for Jewish Film




Abb.: Filmstill „Lang ist der Weg“, 1948 | © The National Center for Jewish Film at Brandeis University

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Kontakt Veranstaltungen

Jonas Peter
veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Tel. 089 233-67039

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