Deutsch
English
schwarz-weiss Version
Farb-Version
A A A
Zum Downloadbereich
unserer Smartphone-App

Smartphone-App

Veranstaltungen

06.11.2018 | 19.00 Uhr

„Ich liebe das Leben wie verrückt.“ – In Erinnerung an Claude Lanzmann

Podiumsdiskussion

Am 5. Juli 2018 verstarb der französische Regisseur Claude Lanzmann im Alter von 92 Jahren. Als Sohn eines Dekorateurs und einer Antiquitätenhändlerin wuchs Lanzmann in Paris auf, seine Großeltern waren als jüdische Immigranten aus Osteuropa nach Frankreich eingewandert. Der zunehmende Antisemitismus spielte auch in Lanzmanns Jugend eine Rolle. 1943 schloss er sich der Résistance an und beteiligte sich an Partisanenkämpfen. Ende der 1960er Jahre begann Lanzmann, sich intensiv mit dem Holocaust auseinanderzusetzen.

International bekannt wurde er durch sein Meisterwerk „Shoah“, ein Film über den Völkermord an den europäischen Juden. Zwölf Jahre lang hatte Lanzmann zahlreiche Interviews mit überlebenden Opfern, Beobachtern, aber auch Tätern geführt. „Shoah“ gilt bis heute nicht nur als einer der wichtigsten Beiträge zur Erinnerung an den Holocaust, sondern beeinflusste auch den modernen Dokumentarfilm maßgeblich.

Der Publizist Max Dax, der Historiker Jan Gerber (Dubnow-Institut), der Film und Kulturwissenschaftler Christoph Hesse (FU Berlin) sowie die Regisseurin Susann Reck sprechen an diesem Abend über den Menschen Claude Lanzmann, dessen Werk und seine Bedeutung in der europäischen Erinnerungskultur des 20. Jahrhunderts und diskutieren, welche Erkenntnisse man daraus auch heute noch ziehen kann.

Moderation: Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum)


Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

Zur Veranstaltungsübersicht

Veranstaltungsprogramm
April – Juni 2019

Kontakt Veranstaltungen

veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Birgit Sandhof | 089 233-67015

Unser Newsletter
Erhalten Sie aktuelle Veranstaltungshinweise und Neuigkeiten aus dem Haus

Folge uns auf

Twitter
Instagram
Facebook

Ihr Besuch

Informationen zu Öffnungszeiten, Anfahrt, Gruppenangeboten, Preisen

Einlassvorbehalt

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, können von Veranstaltungen des NS-Dokumentationszentrums München ausgeschlossen werden.