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Veranstaltungen

29.11.2020 | 10.00 Uhr

ABGESAGT: Heimrad Bäcker es kann sein, dass man uns nicht töten wird und uns erlauben wird, zu leben

Offener Rundgang

Aufgrund der Schließung der Museen bis mindestens 20. Dezember 2020 können keine Rundgänge durch die Ausstellung stattfinden.


Die Ausstellung „Heimrad Bäcker es kann sein, dass man uns nicht töten wird und uns erlauben wird, zu leben“ widmet sich dem fotografischen Nachlass des Schriftstellers und Verlegers Heimrad Bäcker (1925-2003). Seit 2015 befindet sich dieses Konvolut von über 14.000 Einzelobjekten, die Zeugnis einer lebenslangen Auseinandersetzung mit dem Holocaust ablegen, im Wiener mumok. Eine Auswahl von Fotografien, Notizen, Textarbeiten und Fundstücken wird nun im NS-Dokumentationszentrum München gezeigt. Bäckers Fotografien entstanden zum Teil lange bevor es eine öffentliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und den Orten der Verbrechen gab. Sie dokumentieren den Zustand der ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen und Gusen in Oberösterreich, die von Pflanzen überwuchert oder aber bewusst einer anderen Verwendung zugeführt worden waren. Ergänzt werden die Fotografien und Fundstücke durch Ausschnitte aus Bäckers „nachschrift", einer dichterischen Auseinandersetzung mit Zeugnissen von Täter*innen und Opfern der Shoah, sowie durch die Sound-Arbeit „Ein mörderischer Lärm“ von Tatiana Lecomte und Rainer Iglars Fotostrecke „Mauthausen 1974“. Die Arbeiten Bäckers dokumentieren einen Moment des Übergangs, in dessen Folge ehemalige, vergessene oder ignorierte Orte der Verfolgung und Vernichtung als Gedenkorte wahrgenommen wurden und zum ersten Mal eine zentrale Rolle in der Erinnerungskultur erhielten.


Eine Ausstellung konzipiert vom mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München.


Jeden Sonntag (ausgenommen Feiertage) finden um 10.00 Uhr Rundgänge durch die Ausstellung statt.



Ort NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt Foyer

Teilnehmerzahl Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl pro Rundgang auf max. 5 Personen begrenzt.

Dauer 1 Stunde

Anmeldung erforderlich bis freitags 12.00 Uhr unter buchung.nsdoku@muenchen.de, eventuell Restplätze vor Ort

Teilnahme kostenfrei



Abb.: Heimrad Bäcker, Ohne Titel, undatiert | Jourhaus des KZ Gusen-Mauthausen (Zustand 1945-1993), 1975 | © mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Schenkung Michael Merighi

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Kontakt Veranstaltungen

Veranstaltungsorganisation
veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Tel. 089 233-67015

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Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, können von Veranstaltungen des NS-Dokumentationszentrums München ausgeschlossen werden.