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Veranstaltungen

22.09.2018 | 10.00 Uhr

Geschichte und Erinnerung

Seminar

Wie die Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis diesem später Bedeutung verleiht, ist eine der Schlüsselideen der Zeitgeschichte.

Aber wie funktioniert Erinnerung? Wie wird und bleibt sie sichtbar? Von welchen Bildern wird unser kollektives Gedächtnis geprägt? Und welche Rolle spielt dabei die zeitgenössische Kunst? Das Seminar diskutiert solche Fragen an spezifischen Orten des Erinnerns und Gedenkens in München.

Ausgangspunkt des ersten Teils des Seminars ist das NS-Dokumentationszentrum. Von dort aus lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in einem Stadtrundgang exemplarische Denkmäler, Mahnmale und Kunstinstallationen kennen, die mit der nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt in Verbindung stehen. Dabei werden Entstehungsbedingungen, Entwicklungen sowie die geschichtlichen und politischen Hintergründe in den Blick genommen. Denn bis heute ist die Art und Weise, wie im öffentlichen Raum an die nationalsozialistische Vergangenheit erinnert werden soll, Auslöser zuweilen heftig geführter Kontroversen.

Der zweite Teil findet in der Ausstellung „Vivan Sundaram: Umbrüche“ im Haus der Kunst statt. 1987 reiste der indische Künstler Vivan Sundaram (*1943 in Shimla) für ein Kulturaustauschprogramm nach Polen, wo er auf eigenem Wunsch die KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchte. Dieser Besuch berührte ihn tief und führte zur Werkserie „Long Night“, die den Opfern des Holocaust gewidmet ist und zugleich die Sinnlosigkeit des Krieges und das Recht auf Leben widerspiegelt.



Ort NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt Foyer

Eintritt 5 Euro zzgl. Ausstellungseintritt im Haus der Kunst

Anmeldung buchung.nsdoku@muenchen.de

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München und Haus der Kunst

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Kontakt Veranstaltungen

Daniela Holmer-Dörk
veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Tel. 089 233-67015

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Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, können von Veranstaltungen des NS-Dokumentationszentrums München ausgeschlossen werden.