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Veranstaltungen

17.09.2018 | 19.00 Uhr

„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“ Zu Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland

Konzert mit dem Ensemble Opus45

„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“

Mit diesen Worten warnte der italienische Schriftsteller und Auschwitz-Überlebende Primo Levi 1986 davor, die Verbrechen des Holocausts in Vergessenheit geraten zu lassen. Seit 1945 fielen immer wieder Menschen rechtsextremer und rassistischer Gewalt zum Opfer. Rechtsextremismus, rechtsextreme Übergriffe, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Terror sind auch heute noch alltägliche Realität.

Mit einem knapp eineinhalbstündigen Abend aus Lesung und Kammermusik möchten Roman Knižka und das Bläserquintett Ensemble Opus45 dazu anregen, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen. Anliegen des Programms ist es außerdem, den Opfern rechter Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland zu gedenken.

Gelesen werden Reportagen von rechtsextremen Ereignissen, Stimmen von Opfern rechter Gewalt sowie das Zeugnis einer Neonazi-Aussteigerin, die von großen Werken der Bläserquintettliteratur von Paul Hindemith, Pavel Haas und György Ligeti kontrapunktiert werden. Alle drei Komponisten waren Opfer des Holocausts und der nationalsozialistischen Diktatur.


Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung

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Kontakt Veranstaltungen

Daniela Holmer-Dörk
veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Tel. 089 233-67015

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