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Veranstaltungen

22.01.2022 | 19.00 Uhr

Digitale Erinnerung als aktiver Prozess

Diskussion mit Floriane Azoulay, Gila Kolb, Céline Wendelgaß und Tabea Widmann

Im Rahmen der Veröffentlichung des Digitalprojekts Departure Neuaubing. Europäische Geschichten der Zwangsarbeit nähert sich die Podiumsdiskussion den Chancen und Herausforderungen digitaler Erinnerung.


Floriane Azoulay (Arolsen Archives), Gila Kolb (Pädagogische Hochschule Schwyz), Tabea Widmann (Universität Konstanz) und Céline Wendelgaß (Bildungsstätte Anne Frank) sprechen über neue Formen des Erinnerns, medialisierte Zeug*innenschaft und visuelle Geschichtspolitik. Dabei spielen persönliche und kollektive Erfahrung einer pluralen Gesellschaft, digitale Wissensaneignung und Kommunikation ebenso eine Rolle wie Kunst als ein Mittel der kritischen Vermittlung. Wie kann Erinnerung als aktiver und partizipativer Prozess gedacht werden? Wie kann die Bedeutung der Geschichte immer wieder neu hervorgebracht werden? Welche Formen des Erinnerns braucht es in einer digital und global vernetzten Welt? Wie kann ein digitaler Gedächtnisort von Geschichten der NS-Verfolgung und Ausbeutung aussehen? Wie kann der Blick in die Geschichte zu einem pluralen Verständnis von Gesellschaft heute beitragen? Und welche Rolle können transnationale Perspektiven dabei spielen?


Moderiert wird der Abend von Juliane Bischoff (NS-Dokumentationszentrum). Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München, begrüßt zur Einführung in den Abend. Stadträtin Kathrin Abele spricht ein Grußwort in Vertretung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München.


Floriane Azoulay ist die Direktorin der Arolsen Archives – internationales Zentrum über NS-Verfolgung. Gila Kolb ist forschende Kunstpädagogin, Kunstvermittlerin und leitet die Forschungsprofessur Fachdidaktik der Künste an der PH Schwyz. Tabea Widmann ist Doktorandin an der Universität Konstanz und forscht zu digitalen Spielen als Erinnerungsmedien. Céline Wendelgaß ist Bildungsreferentin an der Bildungsstätte Anne Frank und Projektleiterin des Spiels Hidden Codes.



Ort NS-Dokumentationszentrum München und online vie Livestream unter www.youtube.com/nsdoku

Teilnahme kostenfrei, die Teilnehmer*innenanzahl ist stark begrenzt,

Keine Anmeldung erforderlich

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München



Abb.: Layout Departure Neuaubing | Design: operative.space

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Kontakt Veranstaltungen

Jonas Peter
veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Tel. 089 233-67039

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Die Teilnahme an Veranstaltungen im NS-Dokumentationszentrum München ist aktuell nur für geimpfte oder genesene Personen mit tagesaktuellem negativem Antigentest und FFP2-Maske möglich.

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