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Veranstaltungen

16.10.2018 | 17.30 Uhr

Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in München 1933 - 1945

Offener Rundgang

Die Zeugen Jehovas wurden in der NS-Zeit wegen ihres Glaubens unterdrückt und verfolgt. Das NS-Dokumentationszentrum München dokumentiert mit einer Wechselausstellung und einer begleitenden Publikation erstmals die Geschichte der Verfolgung der Zeugen Jehovas in München. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 wurde die Glaubensgemeinschaft verboten.

Die Zeugen Jehovas lehnten den Nationalsozialismus und seine Ideologie aus religiöser Überzeugung ab, beispielsweise verweigerten sie den Hitlergruß und den Kriegsdienst. Deshalb wurden sie früh durch das NS-Regime bekämpft. Viele von ihnen wurden in Konzentrationslagern inhaftiert, manche sogar wegen Kriegsdienstverweigerung hingerichtet. Dieser staatlich sanktionierte Mord war der Anlass, im Grundgesetz der Bundesrepublik das Recht auf Wehrdienstverweigerung zu verankern.

Während der Laufzeit der Ausstellung wird an jedem Dienstag um 17.30 Uhr (ausgenommen Feiertage) ein Rundgang durch die Ausstellung angeboten.

Die Teilnahme am Rundgang ist im Eintritt inbegriffen; die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Ort NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt im Foyer

Anmeldung veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

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