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Veranstaltungen

16.07.2019 | 17.30 Uhr

Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge

Öffentlicher Rundgang

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Romanverfilmung „Die Stadt ohne Juden“ von 1924, eine Satire auf den seinerzeit grassierenden Antisemitismus in Wien, die auf Hugo Bettauers gleichnamigem Roman basiert. Ausgehend von einzelnen Filmszenen zeichnet die Ausstellung die Stufen des Ausgrenzungsprozesses nach: von der Polarisierung der Gesellschaft bis hin zur endgültigen Vertreibung der vermeintlichen Feinde. Im Film kehren die Juden in ihre Heimatstadt zurück – die historische Realität sah anders aus. Von der Fiktion Bettauers wendet sich die Ausstellung den tatsächlichen Auswirkungen der Judenverfolgung und der Schoah zu. Aktuelle Beispiele führen vor Augen, wie Juden, Ausländer, Muslime und Flüchtlinge heute ausgegrenzt und angefeindet werden.


„Die Stadt ohne“ stellt die Frage, ob und inwiefern die gesellschaftliche Spaltung während der Jahre des Aufstiegs des Nationalsozialismus mit der aktuellen Situation unserer Gegenwart verglichen werden kann, soll oder sogar muss. Dadurch befasst sich die Ausstellung nicht nur mit der Geschichte, sondern versteht sich auch als Beitrag zur kritischen Reflexion heutiger gesellschaftlicher Dynamiken.


Jeden Dienstag (ausgenommen Feiertage) finden um 17.30 Uhr kostenlose Rundgänge durch die Wechselausstellung statt.



Ort NS-Dokumentationszentrum München

Teilnahme frei

Anmeldung veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

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Veranstaltungsprogramm
April – Juni 2019

Kontakt Veranstaltungen

veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Birgit Sandhof | 089 233-67015

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