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Veranstaltungen

05.06.2019 | 19.00 Uhr

Die Stadt ohne Juden

Begleitprogramm zur Wechselausstellung „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“
Vertonter Stummfilm

1922 veröffentlichte Hugo Bettauer seinen Roman „Die Stadt ohne Juden“, der die Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus Wien beschreibt. Eine bis dahin utopische Vorstellung von der niemand ahnte, dass sie einmal Realität werden sollte.


Der österreichische Regisseur Hans Karl Breslauer verfilmte 1924 den Roman, verlegte die Handlung allerdings von Wien in den fiktiven Staat Utopia. Die Verfilmung war die erste weltweit, die den damals alltäglichen Antisemitismus so explizit zum Thema machte und in eine satirische Dystopie übersetzte. Das von einer Wirtschaftskrise gebeutelte Volk des Staates Utopia macht die jüdische Bevölkerung dafür verantwortlich und fordert deren Ausweisung. Die Politik beugt sich diesen Forderungen. Drastische Szenen zeigen die Brutalität der Vertreibung. Im Film kehren die Jüdinnen und Juden wieder zurück, die historische Realität sah anders aus.


2015 wurden die seit über 90 Jahren verschollenen Teile des Stummfilms zufällig auf einem Pariser Flohmarkt entdeckt und 2016 an das Filmarchiv Austria übergeben, das mit Hilfe einer Crowdfunding-Initiative den Film restaurieren konnte.


Nikolaus Wostry, Leiter der Filmsammlung des Filmarchivs Austria, gibt eine Einführung.



Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

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Veranstaltungsprogramm
April – Juni 2019

Kontakt Veranstaltungen

veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Birgit Sandhof | 089 233-67015

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