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Veranstaltungen

20.11.2018 | 19.00 Uhr

Der vergessene Holocaust – Mein Leben als Sinto, Unternehmer und Überlebender

Zeitzeugengespräch mit Zoni Weisz

„Fast jeden Tag erinnere ich mich einen Moment an das, was passiert ist.“ (Zoni Weisz)

Während des NS-Regimes wurde eine halbe Million Sinti und Roma von den Nationalsozialisten umgebracht. 1937 kam Zoni Weisz als ältestes von vier Kindern des Sinto Johannes Weisz und seiner Frau Jacoba in Den Haag zur Welt. Als Zoni Weisz sieben Jahre alt war, fanden in den Niederlanden Razzien gegen Sinti und Roma statt, er und seine Familie wurden deportiert. Er selbst konnte durch die Hilfe eines Polizisten bei Beginn der Deportation auf einen anderen Zug springen und sich verstecken, seine Familie wurde in Konzentrationslagern ermordet. In den 1990er Jahren begann Zoni Weisz öffentlich über seine Geschichte zu sprechen – 2011 sprach er als erster Vertreter der Sinti und Roma im Deutschen Bundestag.

Im Gespräch mit Felizitas Raith (NS-Dokumentationszentrum) erzählt Zoni Weisz von seiner Kindheit als Sinto, von dem Verlust seiner Familie und von seinem Leben als erfolgreicher Florist. Zudem liest er aus seinem 2018 im dtv-Verlag erschienenen Buch „Der vergessene Holocaust – Mein Leben als Sinto, Unternehmer und Überlebender“.


Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

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Veranstaltungsprogramm
April – Juni 2019

Kontakt Veranstaltungen

veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Birgit Sandhof | 089 233-67015

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