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04.10.2018 | 19.00 Uhr

Babij Jar – Das vergessene Verbrechen

Deutschland/Weißrussland, 2003, 112 min
Filmvorführung und Gespräch

In Gedenken an die Opfer eines der größten Massaker des Zweiten Weltkriegs, zeigt das NS-Dokumentationszentrum das deutsch-weißrussische Drama „Babij Jar – Das vergessene Verbrechen“. Das Drehbuch schrieb der deutsche Filmproduzent Artur Brauner, der am 1. August 2018 seinen 100. Geburtstag feierte.

Babyn Jar ist eine Schlucht unweit der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Am 29. und 30. September 1941 wurden an diesem Ort im Zuge des Eroberungsund Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion mehr als 30 000 jüdische Männer, Frauen und Kinder von der SS und der Wehrmacht ermordet. Das Grauen dauerte zwei Tage und zählt zu den größten Massenerschießungen des Zweiten Weltkriegs, ist aber nur wenigen bekannt.

Artur Brauner, der selbst mehrere Familienmitglieder im Holocaust verlor, rekonstruiert das Massaker in seinem Film unter Regie von Jeff Kanew mit noch vorhandenem Dokumentarmaterial und macht so das Ausmaß des Verbrechens quälend greifbar.

Bei einem anschließenden Podiumsgespräch diskutieren der Historiker Dieter Pohl und der ukrainische Konsul Dmytro Shevchenko über Holocaust und Erinnerung in der Ukraine. Moderation: Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum)


Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

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Kontakt Veranstaltungen

veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Birgit Sandhof | 089 233-67015

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