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Veranstaltungen

15.09.2018 | 10.00 Uhr

Angehörigen-Treffen der Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde

Gesprächsrunde

Im Gedenkbuch für die Münchner Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde stehen die Namen und Lebensdaten der 2026 Münchner Opfer, die recherchiert werden konnten. Deren Angehörige wie auch solche, die eine Betroffenheit vermuten, finden sich oft nur schwer im Dickicht der Geschichte zurecht. Die Familien wurden jahrzehntelang über Todesdatum, Todesort und Todesursache belogen oder im Unklaren gelassen.

Auch heute noch ist es schwierig, Antworten auf Fragen wie „Kann das Schicksal meines Angehörigen geklärt werden?“, „Ist er ermordet worden?“, „Wo gibt es Unterlagen?“, „Warum kam sie in eine Heil- und Pflegeanstalt?“, oder „Was bedeutet die Diagnose?“ zu finden. Aber auch wenn das Schicksal der Familienmitglieder geklärt werden konnte, fehlt den Angehörigen oft der Austausch mit Menschen mit ähnlichem Erfahrungshintergrund. Sie sind allein mit ihrer Geschichte.

Bis heute tun sich viele Menschen schwer mit den Themen „Nationalsozialismus“ und „Psychiatrie“. Sie sind häufig davon überfordert, gerade wenn es um persönliche Betroffenheit geht. Aus dieser Erfahrung heraus entstand Anfang 2015 die Münchner Angehörigengruppe, die sich regelmäßig im NS-Dokumentationszentrum zum Austausch, aber auch zur Planung von Projekten trifft.


Ort NS-Dokumentationszentrum München, Raum 5.12.

Eintritt frei

Anmeldung svt@euthanasie-opfer-recherche.de

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

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Kontakt Veranstaltungen

Daniela Holmer-Dörk
veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Tel. 089 233-67015

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Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, können von Veranstaltungen des NS-Dokumentationszentrums München ausgeschlossen werden.