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Veranstaltungen

11.01.2020 | 20.00 Uhr

10 Vaterunser

Inszenierung von Christiane Huber

Die Verschleppung und Versklavung von Millionen Menschen und deren rücksichtslose Ausbeutung waren eines der großen Verbrechen des NS-Staates. Im gesamten Gebiet des Deutschen Reichs wurden zwischen 1939 und 1945 etwa 13 Millionen Menschen fremder Nationalität als Zwangsarbeiter*innen eingesetzt; davon war ein Drittel in der Landwirtschaft tätig. „Denen ist es doch gut gegangen“, erzählen viele Bauern und Bäuerinnen in den Interviews, die die Regisseurin Christiane Huber seit 2018 im Landkreis Altötting, ihrer Herkunftsregion, geführt hat. In ihrer Recherche stößt sie jedoch auf grausame Morde an Zwangsarbeiterinnen und deren Neugeborenen in der sogenannten „Ausländerkinderpflegestätte“ in Burgkirchen. Sie begibt sich auf die Suche nach letzten Zeitzeug*innen in Bayern, Polen und der Ukraine. Dabei sind es vor allem das Vergessen und die unterdrückte Erinnerung, die sich wie ein Schleier über die Orte und die Gemeinschaften legen. Mit „10 Vaterunser“ fragt Christiane Huber, inwiefern die damaligen Erfahrungen von Gewalt als Grundton in unserer Gegenwart spürbar bleiben.


Mit Maria Hafner, Anna Maria Sturm, Weronika Zalewska


Das Projekt entstand in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München und wird von den Münchner Kammerspielen koproduziert. Gefördert wird es vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.



Ort Münchner Kammerspiele, Kammer 3

Eintritt Tickets unter www.kammerspiele.de oder +49 89 23396600

Veranstalter Münchner Kammerspiele in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München

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Kontakt Veranstaltungen

Corinna Hampf
Daniela Holmer-Dörk
veranstaltungen.nsdoku (at) muenchen.de

Tel. 089 233-67015

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