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Ausblick auf die nächsten Sonderausstellungen


Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute | 8. März — 5. Juni 2017

In der Ausstellung wird das NS-Dokumentationszentrum München außergewöhnliche Exponate zeigen: Aufkleber, die im öffentlichen Raum Judenfeindlichkeit propagieren. Anhand weitgehend unbekannter Marken und Klebezettel wird die Geschichte der Judenfeindlichkeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute erzählt. Aber auch die jüdische und nichtjüdische Gegenwehr findet Ausdruck in diesem kleinformatigen sozialen Medium.

Ein Teil der Ausstellung wird lokale Beispiele zeigen: Denn auch in München wurde und wird mit Klebezetteln öffentliche Hetze betrieben. Die zweisprachig (Deutsch-Englisch) konzipierte Ausstellung wird durch ein vielfältiges Veranstaltungs- und Bildungsprogramm begleitet.

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Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz — Die Ereignisse des 20. Juli 1944 | 22. Juni – 27. August 2017

Alfred Hrdlicka (1928–2009) hat den Terror der NS-Zeit als Kind am eigenen Leib erfahren. Die nationalsozialistischen Verbrechen sind zentrales Thema im Werk des Wiener Künstlers. Der große Zyklus „Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944“ ist eine seiner eindringlichsten Arbeiten. Im Mittelpunkt der 53-teiligen Bildfolge steht der gescheiterte Staatsstreich der „Verschwörer“ um Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Neben diesem konkreten historischen Ereignis ist der Zyklus als Totalabrechnung mit dem preußischen Militarismus zu lesen. Hrdlicka warnt mit der anspielungsreichen Bildfolge einerseits „vor falschen Leitbildern“, andererseits polemisiert er gegen Männlich­keitskult, Größenwahn und Barbarei des Militarismus. Entstanden sind düstere Radierungen mit zum Teil drastischen Darstellungen von Grausamkeit und Gewalt, denen Hrdlicka durch Kommentartexte eine weitere Bedeutungsebene verlieh. So ist der Radierzyklus eine komplexe Hommage an motivisch verwandte Meisterwerke der europäischen Kunst­geschichte (etwa von Goya oder Dix), ein programmatischer Beitrag zur Kunst nach 1968 und ein kritischer Kommentar zur deutschen Erinnerungs­politik zugleich. Hrdlicka, der vehement für eine expressive figurative Kunst mit politischer Botschaft eintrat, wurde als engagierter Künstler wiederholt angefeindet – und blieb dennoch zeitlebens unbeirrt kritisch und unbequem.

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Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939-1945 | 14. September — 29. Oktober 2017

Ab dem 13. September wird die Ausstellung „Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939–1945“ zu sehen sein. Sie schildert das menschenverachtende System der Zwangsarbeit am Beispiel einzelner Schicksale. Die anhand von Fotos, Dokumenten und Erzählungen dokumentierten Lebensgeschichten zeugen von Ausbeutung und Leid, wie sie annähernd drei Millionen Sklaven- und Zwangsarbeitern des NS-Regimes widerfahren sind. Auch die Geschichte des in Neuaubing erhaltenen ehemaligen Zwangsarbeiterlagers wird thematisiert. Die Aus­stellung wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung und dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide realisiert. 

Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland nach 1945 | 23. November 2017 — 18. Februar 2018

Ab November 2017 präsentiert das NS-Dokumentationszentrum München eine Sonder­ausstellung zum Thema Rechtsextremismus. Die Ausstellung zeigt Entwicklungs­linien, Ereignisse und Akteure der extremen Rechten seit 1945 auf. München und Bayern stehen dabei im Mittelpunkt. Aus welchen Elementen setzt sich die menschen­feindliche und antidemokratische Ideologie des Rechtsextre­mismus zusammen? Inwieweit sind einzelne dieser Elemente auch für die gesell­schaftliche Mitte anschlussfähig? Diesen und anderen aktuellen Fragen geht die Ausstellung nach.

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