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Ausblick auf die nächsten Sonderausstellungen

Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945 | 29. November 2017 — 2. April 2018

Die Morde der rechtsextremistischen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ und die Anschläge auf Asylunterkünfte und Geflüchtete in den letzten Jahren haben das Thema Rechtsextremismus und rechtsextreme Gewalt verstärkt in das öffentliche Bewusstsein gebracht. Rechtspopulistische Parteien schüren Europaskepsis und Fremdenfeindlichkeit. Vermeintliche deutsche „Patrioten“ treten zur „Rettung des Abendlandes“ an und tragen zur Verrohung von Sprache und Denken bei.

Die Ausstellung „Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945“ dokumentiert Aktivitäten, Akteure, Weltanschauungen und Strategien der extremen Rechten seit Kriegsende. München und Bayern stehen dabei im Mittelpunkt. Aus welchen Elementen setzt sich diese antidemokratische und menschen­feindliche Ideologie zusammen? Mit welchen Mitteln wird das Gedankengut verbreitet? Inwieweit und warum sind einzelne dieser Elemente auch für die gesell­schaftliche Mitte anschlussfähig? Was führt Menschen zu rechtsextremen Haltungen?

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München und der Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e. V. (a.i.d.a.). Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog und es findet ein umfassendes Bildungs- und Veranstaltungsprogramm statt.

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Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus | 18. Mai – 26. August 2018

Ab dem 18. Mai 2018 behandelt das NS-Dokumentationszentrum München in einer Sonderausstellung die Geschichte der Technische Hochschule München (heute Technische Universität) in der NS-Zeit. Dokumentiert werden insbesondere die personellen, ideologischen und institutionellen Veränderungen sowie die Indienstnahme der Hochschule für die Kriegsvorbereitung und Rüstung. Die Vertreibung jüdischer und politisch missliebiger Hochschullehrer in den Jahren 1933 und 1934 wird ebenso Thema sein wie die Anpassung und Selbstmobilisierung von Professoren im NS-Regime. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung von Lehre und Forschung an den einzelnen Fakultäten und die Ideologisierung und Militarisierung der ganzen Hochschule. In einem Ausblick werden auch die Phase der Entnazifizierung und der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus an der Hochschule nach 1945 betrachtet.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Technischen Universität München im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum 150-jährigen Bestehen der TUM realisiert. Es erscheint eine umfangreiche Begleitpublikation und ein Veranstaltungsprogramm wird organisiert.

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Veranstaltungsprogramm
Oktober - Dezember 2017

München und der Nationalsozialismus
Unser Katalog zur Dauerausstellung