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Wolfram Kastner. „Nicht ich provoziere, sondern die Zustände provozieren mich.“

 

Der Künstler Wolfram Kastner erinnert seit Jahrzehnten mit Aufmerk­samkeit erregenden Aktionen an die Zeit des Nationalsozia­lismus und deren Verdrängung. Er fordert den Betrachter mit sehr direkten, oftmals auch drastischen Mitteln zu einer Auseinander­setzung und Stellungnahme heraus. Den Ungeheuerlich­keiten der Geschichte setzt Kastner etwas entgegen, von dem man sich zwar wegdrehen, dem man aber nicht entkommen kann. Der Aktionskünstler stört und mischt sich ein, aus eigenem Antrieb und auf eigene Kosten, auch gegen Wider­stände und Schi­kanen. Im Wege der künstlerischen Auseinander­setzung liefert Kastner kritische Denkanstöße und neue Sichtweisen zum Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit.

Mit dem vorliegenden Band möchte das NS-Dokumentationszentrum München dem Schaffen Wolfram Kastners eine längst überfällige Würdigung zuteil werden lassen. Die beiden bekannten SZ-Autoren Hans Holzhaider und Bernd Kastner stellen 36 der bekanntesten Kunstaktionen Kastners in ebenso informativen wie unterhaltsamen Texten vor.

Die Publikation erscheint am 25. April 2018 im Metropol Verlag.

Wolfram Kastner. „Nicht ich provoziere, sondern die Zustände provozieren mich.“, hrsg. von Winfried Nerdinger im Auftrag des NS-Dokumentationszentrums München, mit Texten von Hans Holzhaider, Bernd Kastner, Winfried Nerdinger u. a., München 2018, 184 Seiten, Preis: Museumsausgabe Softcover, 24 Euro, ISBN: 978-3-946041-20-7, erhältlich im Buchladen des NS-Dokumentationszentrums München | Verlagsausgabe Metropol Verlag Hardcover, 29 Euro, ISBN: 978-3-86331-400-2, auch erhältlich über den Metropol-Verlag sowie im Buchhandel.

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