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Stadt und Erinnerung. Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Berlin, Hamburg und München


Wie an die NS-Zeit erinnern? Diese Frage muss sich die Gesellschaft weiterhin stellen. Sie betrifft ganz unterschiedliche Bereiche wie etwa den Umgang mit der NS-Architektur und die Kunst im öffentlichen Raum, aber auch das institutionalisierte Gedenken oder beispielsweise die Erinnerungsarbeit seitens der Bürgerschaft.

In dem Band „Stadt und Erinnerung“ sind fünf viel beachtete Beiträge zur Erinnerungskultur zusammengefasst, die in den vergangenen Jahren in München vorgetragen wurden. Im Oktober 2014 fand im Zentralinstitut für Kunstgeschichte ein Symposium zum Thema „Stadt und Erinnerung“ statt. Wolfgang Benz, Peter Reichel und Hans Günther Hockerts referierten und diskutierten über den Umgang der drei Städte Berlin, Hamburg und München mit der Erinnerung an die NS-Zeit. Im Juni 2015 hielt Siegfried Benker, ehemaliger Münchner Stadtrat von Bündnis 90/Die Grünen, einen Vortrag zum Thema „Ort und Verdrängung“ im damals gerade neu eröffneten NS-Dokumentationszentrum. „Wie erinnern?“ – so lautete der Titel der Weiße Rose Gedächtnisvorlesung von Winfried Nerdinger aus dem Jahr 2016, die das Erinnern im öffentlichen Raum behandelte. Alle fünf Vorträge sind in dem nun vorliegenden Band zusammengefasst, ergänzt um Fußnoten und ein Vorwort.

Die Publikation und das gleichnamige Symposium wurden durch die finanzielle Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung ermöglicht.

Stadt und Erinnerung. Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Berlin, Hamburg und München, hrsg. von Winfried Nerdinger, München 2017 (Schriftenreihe des NS-Dokumentationszentrums München), ISBN: 978-3-946041-15-3, Preis: 18 Euro, erhältlich im Buchladen des NS-Dokumentationszentrums München

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