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Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz - Die Ereignisse des 20. Juli 1944


Von 22.06. bis 27.08.2017 war der 53-teilige Radierzyklus „Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944“ des Wiener Künstlers Alfred Hrdlicka im Rahmen einer Sonderausstellung im NS-Dokumentationszentrum München zu sehen. Im Mittelpunkt des Zyklus steht das gescheiterte Attentat der Verschwörer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg im Mittelpunkt. Die düsteren Radierungen mit zum Teil drastischen Darstellungen von Grausamkeit und Gewalt, denen Hrdlicka durch Kommentartexte eine weitere Bedeutungsebene verlieh, sind eine komplexe Hommage an motivisch verwandte Meisterwerke der europäischen Kunstgeschichte ein programmatischer Beitrag zur Kunst nach 1968 und ein kritischer Kommentar zur deutschen Erinnerungspolitik zugleich. Der Katalog umfasst alle 53 Blätter des Zyklus sowie die von Hrdlicka dazu verfassten Kommentartexte. Darüber hinaus sind Beiträge von Winfried Nerdinger, Dietrich Schubert und Johannes Tuchel enthalten.

Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944, hrsg. von Winfried Nerdinger, München 2017 (Schriftenreihe des NS-Dokumentationszentrums München), ISBN 978-3-946041-16-0, 20 Euro, erhältlich im Buchladen des NS-Dokumentationszentrums München

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