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Aktuelle Pressemeldungen

Schülerinnen und Schüler der Mittelschule an der Guardinistraße zeigen ihre Tanz-Theater-Performance „Stranger than – Aus Nachbarn werden Fremde“ | Foto: Orla Connolly


Pressemeldung | 5. Juli 2018

Theaterprojekt „Stranger than“ mit BKM-Preis Kulturelle Bildung 2018 ausgezeichnet

Am vergangenen Freitag wurde dem NS-Dokumentationszentrum für ein Gemeinschaftsprojekt von Kulturstaatsministerin Monika Grütters der BKM-Preis Kulturelle Bildung 2018 verliehen. Ausgezeichnet werden jährlich Projekte, die Kunst und Kultur innovativ und nachhaltig vermitteln - und bislang unterrepräsentierte Zielgruppen besonders berücksichtigen. Das vom NS-Dokumentationszentrum begleitete Projekt „Stranger than – Aus Nachbarn werden Fremde“ hat einen der drei mit jeweils 20.000 Euro dotierten Preise erhalten.

In der Begründung der Fachjury heißt es: „Diese Annäherung an Themen historischer und gesellschaftspolitischer Relevanz mit den Mitteln von Tanz und Theater, mit Sprache und Körper überzeugte die Jury, die darin einen beispielhaften und zukunftsweisenden Ansatz in der Geschichtsvermittlung und Erinnerungsarbeit mit Jugendlichen und Migranten sieht.“

Im Schuljahr 2016/2017 realisierte das NS-Dokumentationszentrum gemeinsam mit dem Verein Spielen in der Stadt e. V. das kulturpädagogische Projekt „Stranger than“. Zwei Kulturpädagoginnen erarbeiteten die Tanz- und Theaterperformance mit 22 Schülerinnen und Schülern der Mittelschule an der Guardinistraße im Alter zwischen 14 und 16 Jahren, die sich über ein Jahr lang mit der NS-Geschichte intensiv auseinandersetzten.

Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung standen die Themen Ausgrenzung und Toleranz. Bei einem Besuch der Dauerausstellung „München und der Nationalsozialismus“ und einem Stadtrundgang zur NS-Geschichte erfuhren die Schülerinnen und Schüler Näheres über die nationalsozialistische Vergangenheit der Stadt München und die Folgen der Diktatur. Das Seminar „Jugend im Nationalsozialismus“ brachte ihnen das Thema „Ausgrenzung“ näher und zwar anhand von Biografien von Jugendlichen aus München, die in der NS-Zeit ausgegrenzt, verfolgt und teilweise ermordet wurden. Besonders eindrucksvoll für die Schülerinnen und Schüler war ein Zeitzeugengespräch mit dem Überlebenden Ernst Grube. Ein Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte Dachau führte den Jugendlichen die Ausgrenzungs-, Verfolgungs- und Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten vor Augen.

Aus der Beschäftigung mit der Situation und den Handlungsmöglichkeiten junger Menschen in der nationalsozialistischen Ausgrenzungsgesellschaft leiteten die Jugendlichen ein Gegenwartsbezug ab: Was geht mich das heute noch an? Was ist Empathie? Was ist Respekt? Wann muss ich einschreiten? Oder ganz allgemein: Was kann ich tun? – Diese Fragen fanden Eingang in die Tanz- und Theater-Performance, die im Mai 2017 im NS-Dokumentationszentrum ihre eindrucksvolle Premiere hatte. Die gelungene Umsetzung des Projekts hat gezeigt, dass kulturpädagogische Methoden ein fruchtbarer Ansatz für die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus sein können.

„Stranger than“ ist ein Projekt im Rahmen der Programmlinie CultureClouds, die der Verein Spielen in der Stadt e.V. seit Jahren zusammen mit verschiedenen Münchner Partnerschulen und Akteuren der kulturellen Bildung an neuen Formen kultureller Ganztagsbildung realisiert.

Eine Fortsetzung der Kooperation ist in Planung: Diesmal soll zusammen mit Schülerinnen und Schülern eine Tanz- und Theaterperformance zum Thema Flucht und Vertreibung erarbeitet und im Rahmen des Tanz- und Theaterfestivals Rampenlichter 2019 im Theater schwere reiter aufgeführt werden.

Weitere Informationen sind auf der Projektseite der Kooperationspartner und in der Pressemitteilung der Bundesregierung zu finden.

Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage Bildmaterial für die Berichterstattung zur Verfügung: presse.nsdoku(@)muenchen.de, Telefon 089/23367014.



Pressemeldung | 22. Juni 2018

Horchposten 1941 | я слышу войну
Deutsch-russische Klanginstallation

05|07| bis 15|07|2018

Ab dem 5. Juli stellt das NS-Dokumentationszentrum die interaktive russisch-deutsche Klanginstallation „Horchposten 1941 | я слышу войну“ aus. Das Audioprojekt thematisiert den deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Im Zentrum der vielstimmigen Collage steht die Blockade Leningrads durch die Wehrmacht, in der in 900 Tagen ab September 1941 über eine Millionen Menschen durch Hunger, Kälte und Granaten starben. „Horchposten” befasst sich darüber hinaus mit dem weiteren Kriegsgeschehen und beschreibt das Leben, Kämpfen, Töten und Sterben der Menschen, Opfern wie Tätern, Soldaten wie Zivilisten. Die vertonten Texte wurden aus Tagebüchern, Briefen sowie politischen und militärischen Zeitdokumenten aus Deutschland und der Sowjetunion zusammengestellt.

Die Installation wird am Mittwoch, 4. Juli, um 19 Uhr im Auditorium des NS-Dokumentationszentrums München, Max-Mannheimer-Platz 1, eröffnet. Zur öffentlichen Vernissage berichten die beiden Autoren Jochen Langner und Andreas Westphalen über die Entstehung des mit vielen Partnern realisierten Dialogprojekts. Der Historiker Jörg Ganzenmüller von der Friedrich-Schiller-Universität Jena erläutert den historischen Hintergrund des Themas.

Die interaktive russisch-deutsche Klanginstallation „Horchposten 1941 | я слышу войну“ bietet einen individuell erfahrbaren Erinnerungsraum zum deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, insbesondere der Belagerung Leningrads. Das Ziel ist es, den russischen und deutschen Besuchern nicht nur die Erfahrung der Kriegsgeneration des jeweils eigenen Landes zu präsentieren, sondern zugleich einen Perspektivwechsel zu ermöglichen, in dem sie auch den Blickwinkel des ehemaligen Feindes einnehmen können. Dadurch gibt die Installation die Gelegenheit zu einem dialogischen Erinnern, jenseits der typischen nationalen Blickwinkel.

„Horchposten 1941 | я слышу войну“ ist eine Produktion des Deutschlandfunks mit Radio Echo Moskau und dem Westdeutschen Rundfunk. Das Auswärtige Amt, die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, die ZEIT-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung Moskau und das Deutsch-Russische Forum haben das Projekt gefördert.

Wir freuen uns auf Ihre Ankündigung und Berichterstattung. Mehr Informationen zum Projekt sowie Kontakt zu den Mitwirkenden sind über presse.nsdoku (at) muenchen.de erhältlich. Eine Vorbesichtigung der Installation mit den Autoren ist am 4. Juli auf Anfrage am Vormittag oder Nachmittag möglich: presse.nsdoku (at) muenchen.de, Telefon 089/233-67014.



Presseeinladung | 21.06.2018

Präsentation des Gedenkbuchs für die Münchner Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde

Montag 02|07|2018, 19.00 Uhr
NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium
Max-Mannheimer-Platz 1

Zwischen 1939 und 1945 wurden im Rahmen der national­sozialistischen „Euthanasie“-Aktionen etwa 300 000 Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen ermordet, darunter über 2000 Münchner Bürgerinnen und Bürger. An die Opfer der nationalsozialistischen Patientenmorde erinnert nun eine auf langjährigen, intensiven Recherchen basierende Neuerscheinung.

Die Publikation wurde von der Arbeitsgruppe „Psychiatrie und Fürsorge im Nationalsozialismus in München“ in den Jahren 2011 bis 2017 zusammen mit dem NS-Dokumentationszentrum München und dem Bezirk Oberbayern erarbeitet.

Die Erinnerung an die ermordeten Menschen wird nach einer langen Zeit des Verschweigens Teil des kollektiven Gedächtnisses der Stadt München. Das Buch würdigt die Opfer durch die Nennung ihrer Namen und Lebensdaten. Lebensgeschichten erzählen vom Leben und dem Tod der Opfer. Die historischen Zusammenhänge und die Nachwirkungen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in München und Oberbayern werden anhand von Fachbeiträgen ausführlich dargestellt.

PressevertreterInnen sind herzlich eingeladen, an der öffentlichen Buchpräsentation am Montag, 2. Juli, um 19 Uhr im NS-Dokumentationszentrum München teilzunehmen. Das Buch wird an diesem Abend von dem Schriftsteller Robert Domes vorgestellt. Gesprächsrunden mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Michael von Cranach, Annette Eberle, Gerrit Hohendorf und Sibylle von Tiedemann, den Herausgebern, weiteren Gästen sowie Angehörigen der Opfer thematisieren die historische und gegenwärtige Bedeutung des Gedenkbuches.

> Link zum ausführlichen Programm der Buchpräsentation

Im Vorfeld der Buchpräsentation bieten die Autoren und Autorinnen des Gedenkbuchs am Montag, 2. Juli 2018, um 18 Uhr im NS-Dokumentationszentrum München ein Pressegespräch an. Bitte melden Sie sich unter presse.nsdoku@muenchen.de an.

Rezensionsexemplare des Gedenkbuchs sind über den Wallstein Verlag erhältlich.



Pressemeldung | 17. Mai 2018

Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus

18|05–26|08|2018

Die neue Sonderausstellung des NS-Dokumentationszentrums München behandelt die Geschichte der Technische Hoch­schule München (heute Technische Universität) in der NS-Zeit. Sie ist vom 18. Mai bis zum 26. August 2018 zu sehen.

Der NS-Staat benötigte zur Durchsetzung seiner totalitären Ziele nicht nur militärische und industrielle, sondern auch wissenschaftliche Ressourcen. Die Natur- und Technikwissenschaften sowie die Technischen Hochschulen im Deutschen Reich waren deshalb ein wesent­licher Bestandteil und eine wichtige Stütze des nationalsozialistischen Regimes. Im Verlauf des Krieges organisierten und finanzierten die einzelnen Gliederungen der Wehrmacht Großforschungskomplexe so­wie Institute und Forschungseinrichtungen. Die Hochschulen erhielten zahlreiche „Kriegsaufträge“ und verwandelten sich in „Kriegsbetriebe“, man sprach vom „Frontabschnitt Hochschule“. In diesem Zusammen­hang ist auch die Technische Hochschule (TH, heute Technische Uni­ver­sität) München zu sehen. Unter den zehn Technischen Hochschulen im Deutschen Reich nahm die Münchner TH gemessen an den Studen­tenzahlen nach Berlin die zweite Stelle ein. Dementsprechend umfang­reich war sie in Forschungsaufträge der Wehrmacht eingebunden – 1943 wurde sie zum „Kriegsmusterbetrieb“ ernannt.

Die gemeinsam mit der Technischen Universität München (TUM) realisierte Ausstellung dokumentiert anhand einer Fülle von bislang unbekanntem Bild- und Archivmaterial die personellen, ideologischen und institutionellen Veränderungen sowie die Indienstnahme der Hoch­schule für die Vorbereitung und Durchführung des Kriegs. Die Vertrei­bung von 17 jüdischen und politisch missliebigen Hochschullehrern und die Aberkennung von Doktortiteln sind ebenso Thema wie die Anpassung und Selbstmobilisierung von Professoren im NS-Regime. Im Zentrum stehen die Ideologisierung und Militarisierung der ganzen Hochschule und die Entwicklung von Lehre und Forschung an den einzelnen Fakultäten. In einem Ausblick werden die Phase der Entnazi­fizierung und der Umgang der Hochschule mit ihrer nationalsozialisti­schen Vergangenheit nach 1945 betrachtet.

Das NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet (erweiterte Öffnungszeiten für Schul­klassen und Gruppen sind nach Vereinbarung möglich). Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei, Erwachsene zahlen 5 Euro (ermäßigt 2,50 Euro).

Katalog

Der bei TUM.University Press erschienene Ausstellungskatalog enthält neben allen Ausstellungsinhalten eine Einführung von Winfried Nerdinger, Fachaufsätze der Historiker Rüdiger Hachtmann und Helmut Maier sowie weitere Dokumente und Texte zum Thema.

Die Technische Hochschule München im Nationalsozialismus, hrsg. von Wolfgang A. Hermann und Winfried Nerdinger, unter Mitarbeit von Andreas Eichmüller, TUM.University Press: München 2018, Museumsausgabe, Softcover, 28 EUR, ISBN 978-3-95884-009-6 | Verlagsausgabe, Hardcover, 34 EUR, ISBN 978-3-95884-008-9.

Veranstaltungsprogramm

Begleitend zur Ausstellung finden eine Reihe von Veranstaltungen statt. Zur Eröffnung am Donnerstag, 17. Mai, um 19 Uhr, sprach der Historiker Ulrich Herbert zum Thema „Wissenschaft und Hochschulen in der NS-Zeit”. An jedem Dienstag (ausgenommen Feiertage) bietet das NS-Dokumentationszentrum München offene Rundgänge durch die Sonderausstellung an. Eine Anmeldung ist per E-Mail an veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de sowie telefonisch unter 089/233-67015 möglich. Treffpunkt: NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, Foyer.

Am Mittwoch, 6. Juni 2018, um 19 Uhr hält der Historiker Rüdiger Hachtmann einen Vortrag zum Thema „Die Wissenschaftspolitik des NS-Staates mit Schwerpunkt Technische Hochschulen“. Darüber hinaus bietet die Abteilung Bildung und Vermittlung des NS-Dokumentationszentrums München am 7. Juni 2018, von 15 bis 18 Uhr einen Workshop für Erwachsene und Studierende an, der sich mit der Technischen Hochschule München im Nationalsozialismus befasst. Eine Anmeldung ist per E-Mail an buchung.nsdoku@muenchen.de oder telefonisch unter 089/233-67007 möglich.

> Download Pressemappe zur Sonderausstellung | PDF 1,9 MB

> Pressebilder zur Sonderausstellung


Siegerentwurf von Arnold Dreyblatt im Wettbewerb für ein Mahnmal zur Bücherverbrennung am Königsplatz. | © Arnold Dreyblatt


Pressemeldung | 9. Mai 2018

Dreyblatt gestaltet Mahnmal zur Bücherverbrennung

Der US-amerikanische Künstler Arnold Dreyblatt soll das Mahnmal zur Bücherverbrennung am Königsplatz gestalten. Sein Entwurf mit dem Titel „Die Schwarze Liste“ hat sich in einem 2017 ausgeschriebenen Wettbewerbsverfahren durchgesetzt. Heute hat der Kulturausschuss beschlossen, dem Urteil der Jury zu folgen und Dreyblatts Entwurf zu realisieren.

Das kreisförmige Denkmal wird am mutmaßlichen Ort der nationalsozialistischen Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 entstehen, auf der zentralen Kiesfläche vor der Staatlichen Antikensammlung. Die in den Boden eingelassene, begehbare Scheibe aus glasfaserverstärktem Kunststoff hat einen Durchmesser von knapp acht Metern. Sie trägt eine Spirale aus 9600 Buchstaben: Bei dem Text handelt es sich um 359 Buchtitel von im nationalsozialistischen Deutschland geächteten Autorinnen und Autoren. Die Auswahl basiert auf der historischen „Schwarzen Liste“ des Berliner Bibliothekars Wolfgang Herrmann, die im Mai 1933 mehrfach veröffentlicht wurde und grundlegend bei der Auswahl der damals verbrannten Werke war.

Die Buchtitel der Spirale sind ohne Interpunktion aneinandergereiht, so entstehen assoziationsreiche Wortketten, die neue Bezüge und Bedeutungen herstellen: „DEUTSCHLANDS THEATER BISMARCK UND SEINE ZEIT EINER SAGT DIE WAHRHEIT DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN … ÜBER FÜNF EHEN AUS DER ZEIT DAS KOMMUNISTISCHE MANIFEST BILDER DER GROSSSTADT DIE LESSING-LEGENDE ZUR GESCHICHTE UND KRITIK“. Dieser fortlaufende Text soll ein „poetisches Fenster“ in eine untergegangene Welt öffnen und zugleich auf deren aktive Zerstörung hinweisen. Die Spiralform nimmt Bezug auf den Verbrennungsakt, auf die Spirale aus Rauch und brennenden Seiten, wie sie in historischen Aufnahmen von Bücherverbrennungen zu sehen ist. Die Jury lobte an Dreyblatts Entwurf, dass die geistige und kulturelle Leistung der Autorinnen und Autoren im Mittelpunkt steht und nicht der Akt des Verbrennens und Vernichtens. Die Aussage des Kunstwerks sei mehrdimensional und wirke in die Gegenwart und Zukunft: Auf der einen Seite wird zu einer Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Ideologie angeregt, auf der anderen Seite zur Beschäftigung mit dem verfemten Kulturgut selbst.

Der 1953 in New York geborene Arnold Dreyblatt lebt und arbeitet seit 1984 in Berlin und hat sich als Komponist und Medienkünstler einen Namen gemacht. Viele seiner Installationen im öffentlichen Raum beschäftigen sich mit erinnerungskulturellen Themen, vielfach geht es um Prozesse des Erinnerns und Vergessens, des Sammelns und Archivierens. Hervorgehoben seien in diesem Zusammenhang Dreyblatts Arbeiten für die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück („Liberation“, „Calendarium“ und „Inmates I & II“, 2014/15), die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen („Das Dossier“, 2013), das Bundeslandwirtschaftsministerium („Inschriften“, 2010) und das Jüdische Museum Berlin („Unausgesprochen“, 2008).

Für den Wettbewerb und die Realisierung des Kunstwerks ist ein Budget von 120.000 Euro angesetzt. Neben dem Bodendenkmal wird es eine erklärende Hinweistafel und eine Webseite mit Hintergrundinformationen zu den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen geben. Die Einweihung des Mahnmals soll voraussichtlich noch im Jahr 2018 erfolgen.

> Download Pressemeldung vom 9. Mai 2018 PDF | 523 KB

> Pressefotos zum Entwurf von Arnold Dreyblatt PNG/ZIP | 3,1 MB


Weitere Pressemeldungen

> Pressemeldung, 3. Mai 2018 | Mirjam Zadoff neue Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München
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> Pressemeldung, 25.04.2018 | Neuerscheinung: Wolfram Kastner. „Nicht ich provoziere, sondern die Umstände provozieren mich“
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> Pressemeldung, 16.04.2018 | Neuerscheinung: Dirk Heißerer, Bruder Hitler? Thomas Manns Entlarvung des Nationalsozialismus
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> Pressemeldung, 13.04.2018 | Wie erinnern? Symposium zum Abschied von Winfried Nerdinger
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> Pressemeldung, 26.10.2017: Zeitzeugin besucht das ehemalige Zwangsarbeiterlager in Neuaubing
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> Pressemeldung, 19.10.2017: Abschluss der Grabungen auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Allach
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> Pressemeldung, 5.10.2017: Preis für Projekte zur Aufklärung über den Nationalsozialsozialismus
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> Pressemeldung, 13.09.2017: Ausstellungseröffnung „Erinnerung Erinnerung bewahren. Sklaven- und Zwangsarbeiter des Dritten Reiches aus Polen 1939–1945“
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> Pressemeldung, 05.07.2017: Neuerscheinung „Stadt und Erinnerung“
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> Pressemeldung, 21.06.2017: Eröffnung der Sonderausstellung „Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944“ von 22. Juni bis 27. August 2017
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> Pressemeldung, 07.03.2017: Eröffnung der Sonderausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ von 8. März bis 5. Juni 2017
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> Pressemeldung, 11.11.2016: Kein Gräberfund bei erster Untersuchung auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Allach
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> Pressemeldung, 26.10.2016: Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933-1945"
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> Pressemeldung, 20.7.2016: Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Adolf Frankl - Kunst gegen das Vergessen"
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> Pressemeldung, 23.6.2016: Präsentation des neuen Audioguides „Ehemaliges Zwangsarbeiterlager Neuaubing"
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