Deutsch
English
schwarz-weiss Version
Farb-Version
A A A
Zum Downloadbereich
unserer Smartphone-App

Smartphone-App

Pressemeldungen

07.03.2017, Eröffnung der Sonderausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ von 8. März bis 5. Juni 2017

Ab 8. März zeigt das NS-Dokumentationszentrum München eine Sonderausstellung mit ganz besonderen Exponaten. Sie sind klein und teilweise unscheinbar, aber keineswegs harmlos: Aufkleber, die Judenfeindlichkeit, Rassismus und Hass gegen Minderheiten propagieren. Anhand von Klebezetteln, Marken und Stickern lässt sich die Geschichte des Antisemitismus und Rassismus vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute erzählen. Mit den massenhaft verbreiteten, kleinformatigen Drucksachen werden Feindbilder geschürt und es wird im Schutze der Anonymität zum Teil unverhohlen zu Gewalt und Verfolgung aufgerufen. Neben Hass und Hetze findet aber auch die Gegenwehr ihren Ausdruck in diesem Kommunika­tions­mittel.

Die Ausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ des Zentrums für Antisemitismusforschung der  Technischen Universität Berlin, des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und des NS-Dokumentationszentrums München zeigt historische und aktuelle Beispiele. Der Großteil der Exponate stammt aus den beiden wohl umfassendsten Privatsammlungen zum Thema, den Berliner Kollektionen von Wolfgang Haney und Irmela Mensah-Schramm. Darüber hinaus werden bisher noch nicht gezeigte Exemplare aus München und Bayern präsentiert. Die zweisprachige Ausstellung (Deutsch und Englisch) wird von einem abwechslungs­reichen Veranstaltungs- und Bildungsprogramm und einem Katalog begleitet.

Zur Eröffnung am Dienstag, 7. März, um 19 Uhr im Auditorium des NS-Dokumenta­tionszentrums sprechen Gründungsdirektor Winfried Nerdinger, Rainer Kampling vom Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und Stadtrat Marian Offman in Vertretung des Münchner Oberbürgermeisters Grußworte. Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums München, führt ins Thema ein. Zur Ausstellung spricht die Kuratorin Isabel Enzenbach vom Zentrum für Antisemitismus­forschung der Technischen Universität Berlin und dem Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg.

Das NS-Dokumentationszentrum ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet (erweiterte Öffnungszeiten für Schulklassen und Gruppen nach Vereinbarung). Bis 18 Jahre Eintritt frei, Erwachsene 5 Euro (ermäßigt 2,50 Euro).

> Mehr Presseinformationen zur Sonderausstellung hier

> Download Begleitprogramm zur Sonderausstellung | PDF 3,5 MB

Weitere Pressemeldungen

> Pressemeldung, 11.11.2016: Kein Gräberfund bei erster Untersuchung auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Außenlagers Allach
Download PDF | 96 KB

> Pressemeldung, 26.10.2016: Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933-1945"
Download PDF | 60 KB

> Pressemeldung, 20.7.2016: Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Adolf Frankl - Kunst gegen das Vergessen"
Download PDF | 71 KB

> Pressemeldung, 23.6.2016: Präsentation des neuen Audioguides „Ehemaliges Zwangsarbeiterlager Neuaubing"
Download PDF | 83 KB

> Pressemeldung, 28.4.2016: Ein Jahr NS-Dokumentationszentrum München: Bilanz und Ausblick
Download PDF | 224 KB

> Pressemeldung: 200.000. Besucher im NS-Dokumentationszentrum
Download PDF | 74 KB

> Pressemeldung: NS-Dokumentationszentrum setzt digitale Zeichen am historischen Ort
Download PDF | 52 KB

> Pressemeldung: Ortstermin Erinnerungsort „Zwangsarbeiterlager Neuaubing"
Download PDF | 52 KB

> Pressemeldung: Deutsch-französische Extremismustagung im Zeichen der Pariser Anschläge
Download PDF | 74 KB

> Pressemeldung „Aktionswochen gegen Antisemitismus"
Download PDF | 69 KB

> Pressemeldung „Der Warschauer Aufstand 1944"
Download PDF | 229 KB

> Pressemeldung Wechsel Sonderausstellungsbereich
Download PDF | 70 KB

> Pressemeldung 100.000. Besucher
Download PDF | 283 KB

> Pressemeldung Rückblick 1. Monat
Download PDF | 70 KB

> Pressemeldung Eröffnung
Download PDF | 74 KB

 

 

Ihr Besuch

Informationen zu Öffnungszeiten, Anfahrt, Gruppenangeboten, Preisen

Kontakt Presse

presse.nsdoku (at) muenchen.de

Anke Hoffsten M.A. | 089 233-67014

Dr. Kirstin Frieden | 089 233-67013

München und der Nationalsozialismus

Unser Katalog zur Dauerausstellung