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Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge

30|05|–10|11|2019

Diese Pressebilder können im Rahmen der aktuellen Presseberichterstattung zur Ausstellung unter Angabe des vollständigen Bildnachweises kostenfrei verwendet werden. Leider können wir aus rechtlichen Gründen nicht alle Bilder in hoher Auflösung zum direkten Download bereitstellen.

Hoch aufgelöste Dateien sowie weitere Motive sind unter presse.nsdoku (at) muenchen.de oder Telefon 089/233-67013 erhältlich.

01 | Szene aus dem Film „Die Stadt ohne Juden“ (Österreich 1924), Ausweisung der Juden aus der Stadt | © Filmarchiv Austria
02 | Aufnahme einer verlassenen Wohnung in Wien aus dem Jahr 1938, aufgenommen
vom Fotografen Robert Haas im Auftrag jüdischer Familien anlässlich ihrer
Vertreibung (hier Wohnung Fuchs) | © Wien Museum,
Nachlass Robert Haas

Das jahrhundertealte antijüdische Motiv der „Judensau“ verhöhnt die Juden als „unrein“. Noch heute bedient man sich dieser Zuschreibung in drastischen Übergriffen wie auf ein Restaurant in Chemnitz.

03, 04 | Judenfeindliche Verwandlungsfigur aus einem sächsischen Wandertheater: Die eine Seite zeigt einen „Jüdischen Händler“, die andere ein Schwein, 2. Hälfte 19. Jahrhundert | © Münchner Stadtmuseum,
Sammlung Puppentheater/Schaustellerei,
PS-14776
05 | Unbekannte legten im Winter 2006/2007 einen Schweinekopf mit „Judenstern“ vor dem Chemnitzer Restaurant Schalom ab. | © Privatbesitz Uwe Dziuballa
 

Nach dem Ersten Weltkrieg brandmarkte die antisemitische Propaganda Juden als „Volksfremde“, die das „deutsche Volk“ bedrohen. Heute ist es vielfach der Islam, den rechte Parteien ablehnen und so die Gesellschaft polarisieren.

06 | Flugblatt um 1919 | © Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, 11-R25_Roth Mappe 24(15)
07 | „Christliche Werte bewahren! Der Islam gehört nicht zu Bayern“, Wahlplakat der bayerischen AfD | © Privatbesitz

Das Motiv der Spinne ist ein wiederkehrendes Motiv antisemitischer Propaganda.

08 | „Die Ausgesaugten“, Karikatur aus dem nationalsozialistischen Hetzblatt „Der Stürmer“, Februar 1930, gezeichnet von Philipp Rupprecht („Fips“) | © Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Archiv, 11/Z 1013
09 | George Soros als Spinne im Netz von „Migrationslobbyisten“: Antisemitische Verschwörungstheorien in der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“ vom 18.2.2019 | © Privatbesitz

Das antisemitische, den Nationalsozialismus verherrlichende Spiel „Pogromly“ wurde von den NSU-Terroristen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt entworfen und in rechten Kreisen vertrieben. Ziel des Spiels ist es, die auf dem Spielbrett genannten Städte „judenfrei“ zu machen.

10 | „Pogromly“, Brettspiel, Jena, 1990er-Jahre | © Verfassungsschutz Thüringen
11 | „Pogromly“, Brettspiel, Jena, 1990er-Jahre | © Verfassungsschutz Thüringen

Moriz und Lydia Einstein schickten ihre Kinder Siegbert und Liese 1939 mit einem Kindertransport nach Großbritannien. Im Februar 1940 verlor Liese den Bruder durch eine Herzentzündung. Die Eltern wurden im März 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

12, 13 | Fotografie von Moriz und Lydia Einstein mit rückseitiger Widmung für ihre Kinder: „Laßt nie den Mut sinken und verliert das G‘ttvertrauen nicht. Er allein kann uns wieder einmal zusammenführen. Der lb. G‘tt schütze und behüte euch. Eure Euchlb. Eltern“ | © Privatbesitz Liese Fischer, geb. Einstein, Silver Spring, Maryland/USA
14 | Blick in die Ausstellung
Foto: Jens Weber
15 | Blick in die Ausstellung
Foto: Jens Weber
16 | Blick in die Ausstellung
Foto: Jens Weber
17 | Detail der Ausstellung
Foto: Jens Weber

Downloads

> Übersicht der Pressebilder mit Bildunterschriften PDF | 1,4 MB
> Pressemappe PDF | 2,2 MB

Diese Pressebilder können im Rahmen der aktuellen Presseberichterstattung zur Ausstellung unter Angabe des vollständigen Bildnachweises kostenfrei verwendet werden. Leider können wir aus rechtlichen Gründen nicht alle Bilder in hoher Auflösung zum direkten Download bereitstellen.

Hoch aufgelöste Dateien sowie weitere Motive sind unter presse.nsdoku (at) muenchen.de oder Telefon 089/233-67014 erhältlich.