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Aktuelles aus der Pressearbeit

Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944

Sonderausstellung 22|06–27|08|2017

Ab 22. Juni 2017 zeigt das NS-Dokumentationszentrum München Alfred Hrdlickas großen Radierzyklus „Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944“. Die Bildfolge gehört zu den eindringlichsten künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus und ist erstmals vollständig in München zu sehen.

Die 1974 entstandene Arbeit umfasst 53 Radierungen mit zum Teil drastischen Darstellungen von Grausamkeit und Gewalt, denen Hrdlicka durch Kommentartexte eine weitere Bedeutungsebene verlieh. Der Radierzyklus ist eine komplexe Hommage an motivisch verwandte Meister­werke der europäischen Kunst­geschichte (etwa von Goya oder Otto Dix), ein programmatischer Beitrag zur Kunst nach 1968 und zugleich ein kritischer Kommentar zur deutschen Erinnerungs­politik. Im Mittelpunkt steht das gescheiterte Attentat der Verschwörer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Neben diesem konkreten historischen Ereignis ist der Zyklus als Abrechnung mit dem preußischen Militarismus zu lesen. Hrdlicka warnt mit der anspielungsrei­chen Bildfolge zum einen „vor falschen Leitbildern“, zum anderen wendet er sich gegen Männlich­keitskult, Größenwahn und Barbarei des Militaris­mus.

Alfred Hrdlicka (1928–2009) hat den Terror der NS-Zeit als Kind am eigenen Leib erfahren. Die nationalsozialistischen Verbrechen sind zentrales Thema im Werk des Wiener Bildhauers und Graphikers. Hrdlicka, der vehement für eine expressive figurative Kunst mit politischer Botschaft eintrat, wurde als engagierter Künstler wiederholt angefeindet – und blieb dennoch zeitlebens unbeirrt kritisch und unbequem.

Das NS-Dokumentationszentrum, Brienner Straße 34, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Besuch der Sonder­ausstellung ist im Eintrittspreis von 5 Euro inbegriffen (ermäßigt 2,50 Euro, bis 18 Jahre frei). Zur Ausstellung, die bis 27. August zu sehen ist, erscheint ein Katalog mit zahlreichen Abbildungen (20 Euro, erhältlich im Buchshop des NS-Dokumentationszentrums). Außerdem gibt es ein Begleitprogramm, Details und Termine sind auf www.ns-dokuzentrum-muenchen.de zu finden.

> Download Pressemeldung | PDF | 49,9 KB

Ausführliche Pressemappe > hier

Einladung zur Pressepreview und Eröffnung der Sonderausstellung

Alfred Hrdlicka
Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944
22|06| – 27|08|2017

Mittwoch, 21.06.2017
Pressepreview 11 Uhr
Eröffnung 19 Uhr
NS-Dokumentationszentrum, Brienner Str. 34, 80333 München

Am Mittwoch, 21. Juni 2017, eröffnet das NS-Dokumentationszentrum München eine neue Sonderausstellung. Gezeigt wird Alfred Hrdlickas großer Radierzyklus „Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944“. Die 53-teilige Arbeit gehört zu den eindringlichsten künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus und ist nun erstmals vollständig in München zu sehen.

Wir freuen uns, Ihnen die Ausstellung im Rahmen einer Pressepreview am 21. Juni 2017 um 11 Uhr vorab präsentieren zu können. Die Eröff­nung findet abends um 19 Uhr statt. Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr.-Ing. Winfried Nerdinger und Stadtrat Florian Roth wird der Kunsthistoriker Prof. Dr. Dietrich Schubert, Universität Heidelberg, einen Eröffnungsvortrag halten.

Sie sind herzlich zur Pressepreview und zur Eröffnung eingeladen. Bitte melden Sie sich bis Freitag, 17. Juni 2016, unter presse.nsdoku (at) muenchen.de oder Telefon 089 233-67014 an. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Download Presseeinladung | PDF | 46 KB

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