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Aktuelles aus der Pressearbeit

Pressemeldung vom 05.07.2017

Neuerscheinung „Stadt und Erinnerung“

Wie an die NS-Zeit erinnern? Diese Frage muss sich die Gesellschaft weiterhin stellen. Sie betrifft ganz unterschiedliche Bereiche wie etwa den Umgang mit der NS-Architektur und die Kunst im öffentlichen Raum, aber auch das institutionalisierte Gedenken oder beispielsweise die Erinnerungsarbeit seitens der Bürgerschaft. Mit dem soeben erschienenen Band „Stadt und Erinnerung“ veröffentlicht das NS-Dokumentationszentrum München fünf viel beachtete Beiträge zur Erinnerungskultur, die in den vergangenen Jahren in München vorgetragen wurden.

Im Oktober 2014 fand im Zentralinstitut für Kunstgeschichte ein Symposium zum Thema „Stadt und Erinnerung“ statt. Wolfgang Benz, Peter Reichel und Hans Günther Hockerts referierten und diskutierten über den Umgang der drei Städte Berlin, Hamburg und München mit der Erinnerung an die NS-Zeit. Im Juni 2015 hielt Siegfried Benker, ehemaliger Münchner Stadtrat von Bündnis 90/Die Grünen, einen Vortrag zum Thema „Ort und Verdrängung“ im damals gerade neu eröffneten NS-Dokumentationszentrum. „Wie erinnern?“ – so lautete der Titel der Weiße Rose Gedächtnisvorlesung von Winfried Nerdinger aus dem Jahr 2016, die das Erinnern im öffentlichen Raum behandelte. Alle fünf Vorträge sind in dem nun vorliegenden Band zusammengefasst, ergänzt um Fußnoten und ein Vorwort. Die Publikation und das gleichnamige Symposium wurden durch die finanzielle Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung ermöglicht.

Das NS-Dokumentationszentrum München wird künftig weitere Bände mit herausragenden Beiträgen aus seinem Veran­staltungsprogramm veröffentlichen: Die nächste Publikation ist den Kirchen im Nationalsozialismus gewidmet und erscheint im Oktober 2017. Das Thema war Gegenstand einer zweiteiligen Tagung im NS-Dokumentationszentrum im Jahr 2016.

Stadt und Erinnerung. Auseinandersetzung mit dem National­sozialismus in Berlin, Hamburg und München, hrsg. von Winfried Nerdinger, München 2017, Preis: 18 Euro, ISBN: 978-3-946041-15-3. Rezensionsexemplare sind über die Pressestelle des NS-Dokumentationszentrums München unter presse.nsdoku@muenchen.de oder Telefon 089/233-67014 erhältlich.

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Pressemeldung vom 21.06.2017

Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944
Sonderausstellung 22|06–27|08|2017

Ab 22. Juni 2017 zeigt das NS-Dokumentationszentrum München Alfred Hrdlickas großen Radierzyklus „Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944“. Die Bildfolge gehört zu den eindringlichsten künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus und ist erstmals vollständig in München zu sehen.

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