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Wider das Vergessen: Erinnerungsspaziergang der VIELEN zum Tag der Befreiung

Gegen das Vergessen laden die VIELEN anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung zum digitalen Erinnerungsspaziergang ein. Eine Suche nach der Geschichte ihrer eigenen Institutionen im Dritten Reich. Welche Rolle spielten Kultureinrichtungen im NS-Staat, wie wurden sie gleichgeschaltet? Diese oftmals schmerzliche, aber immer notwendige Auseinandersetzung ist immer wieder verdrängt worden. Wie also setzen sich heute Kulturinstitutionen mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinander?

Martin Valdés-Stauber aus der Dramaturgie der Kammerspiele macht sich zu Münchner Kulturinstitutionen auf, um Fragen zu stellen und hinter die Mauern zu blicken. Auf seiner Route macht er Station bei der Bayerischen Staatsoper, dem Lenbachaus, den Münchner Kammerspielen, dem NS-Dokumentationszentrum und dem Residenztheater. Welche Verantwortung oder Schuld tragen die Personen, die dort gewirkt haben? Wer wurde verfolgt, musste fliehen oder wurde ermordet?

Eine Veranstaltung der VIELEN und der Münchner Kammerspiele in Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper, dem Lenbachhaus, dem NS-Dokumentationszentrum München und dem Residenztheater.

Mit Christian Erdt, Matthias Mühling, Julia Riedler, Benedikt Stampfli, Martin Valdés-Stauber, Mirjam Zadoff


>> Zum Erinnerungsspaziergang




DIE VIELEN

Das NS-Dokumentationszentrum München unterstützt als Erstunterzeichner das Bündnis DER VIELEN. Das NS-Dokumentationszentrum ist ein internationales Haus mit offenen Türen in viele Richtungen. In unserem Programm schaffen wir einen kommunikativen Raum, in dem sich unterschiedliche Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Weltanschauung begegnen. Wir sind den Prinzipien von Vielfalt, Gleichheit, Respekt und Teilhabe verpflichtet. Nationalistischen, geschichtsrevisionistischen und rechtsextremen Strömungen stellen wir uns entgegen.

DIE VIELEN e.V. möchte die Kommunikation und Handlungsmöglichkeiten unter Künstler*innen, Ensembles und Akteur*innen der Darstellenden und Bildenden Künste stärken. Dies gilt insbesondere für Künstler*innen, für die Theater und Kunst machen heißt, an einer Gesellschaft zu arbeiten, die sich aus Menschen aller Hautfarben und Geschlechtervariationen, vieler sexueller Orientierungen, unterschiedlichster Bedürfnisse und Fähigkeiten, aus Gläubigen und Nicht-Gläubigen zusammensetzt und auf deren Gleichberechtigung beruht. Der Verein solidarisiert sich mit allen Aktiven der Kunst- und Kulturlandschaft und deren Institutionen, die von rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen attackiert oder in Frage gestellt werden und befördert die Kunst genreübergreifend als Wegbereiterin einer gleichberechtigten, offenen Gesellschaft.

>> Zur Bayerischen Erklärung DER VIELEN


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