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03.09.2021 | 08.30 Uhr

Vor Ort: Erinnerung, Exil, Migration

Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung



Die 1984 gegründete Gesellschaft für Exilforschung e.V. bündelt Forschungen, die Umstände der Flucht sowie Lebens-, Arbeits- und Integrationsbedingungen von Emigrierten wie auch Möglichkeiten der Remigration rekonstruieren.


Hatte die Jahrestagung 2018 Archive und Museen in den Mittelpunkt gerückt, so beschäftigt sich die Jahrestagung 2021 mit einer vielfältigen Topologie des Erinnerns, genauer gesagt: mit Orten des Exils und der Migration und ihrem Verhältnis zu Erinnerungskulturen. Durchgeführt in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München richtet sich der Blick auf eine vielfältige Topographie des Erinnerns und die Rolle von Orten im kollektiven Gedächtnis. Die Tagung ist interdisziplinär ausgerichtet und möchte den Austausch zwischen der Exilforschung und anderen Forschungsrichtungen anregen, die sich mit (erzwungener) Migration und Flucht befassen. Insofern thematisiert sie auch Exilerfahrungen jenseits des Exils und der Massenflucht in der Zeit des Nationalsozialismus.


Die Tagung finden online über die Plattform Zoom“ statt.

Anmeldung und Programm unter www.erinnerung-exil-migration.de



Teilnahme kostenfrei

Veranstalter Gesellschaft für Exilforschung In Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München



Abb.: Schild am Wanderweg „Chemin Walter Benjamin. Der Weg wurde im nationalsozialistisch besetzten Frankreich von ca. 50.000 Flüchtlingen genutzt, um von den Grenzkontrollen unbemerkt nach Spanien zu gelangen. | © Stefan Boness/IPON/Süddeutsche Zeitung Photo

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