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15.09.2021 | 19.00 Uhr

VERSCHOBEN: Leben mit der Erinnerung. Wie gehen Nachfahren von Holocaust-Überlebenden mit Ihrer Familiengeschichte um?

Podiumsdiskussion mit Ernst Mannheimer, Gil Levanon (angefragt) und Michael von Cranach

Die Veranstaltung muss auf Oktober 2021 verschoben werden. Der neue Termin folgt in Kürze.


Erinnerung ist nicht statisch, es ist ein dynamischer Prozess, der von aktuellen Wahrnehmungen und Einflüssen überlagert wird. Jede Generation erschließt sich ein eigenes Bild der Geschichte. Das Podium diskutiert die Frage, wie die Kinder und Enkel von Holocaust-Überlebenden mit den Erfahrungen ihrer Familiengeschichten umgehen. Welche Bedeutung haben die Erinnerungen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen für die Nachfahren in 2. und 3. Generation? Was heißt es für sie, heute in Deutschland zu leben?


Ernst Mannheimer wurde 1966 in München geboren, mittlerweile lebt er in Berlin. Sein Vater, der Holocaust-Überlebende und Zeitzeuge Max Mannheimer, war Mitinitiator des NS-Dokumentationszentrums München und setzte sich in herausragender Weise für einen kritischen Umgang mit der NS-Geschichte ein.


Der Mediziner und Psychiater Professor Michael von Cranach moderiert das Gespräch. Seit Jahrzehnten engagiert er sich für die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Krankenmorde und tritt für die Belange der Hinterbliebenen ein.


Ort NS-Dokumentationszentrum München

Eintritt frei

Keine Anmeldung notwendig

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München


Abb.: Ernst Mannheimer mit seinem Vater Max | © Ernst Mannheimer

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