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20.11.2018 | 18.00 Uhr

Rückkehr nach Lemberg

Gespräch

Als der bekannte Anwalt für Menschenrechte Philippe Sands eine Einladung nach Lemberg erhält, ahnt er noch nicht, dass dies der Anfang einer erstaunlichen Reise ist, die ihn um die halbe Welt führen wird. Er kommt einem bewegenden Familiengeheimnis auf die Spur, und stößt auf die Geschichte der beiden Völkerrechtler Sir Hersch Lauterpacht und Raphael Lemkin, die angesichts der ungeheuren NS-Verbrechen alles daran setzten, diese juristisch zu fassen. Sie prägten die zentralen Begriffe, mit denen seitdem der Schrecken benannt und geahndet werden kann: „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und „Genozid“. Meisterhaft verwebt Philippe Sands in seinem 2018 erschienen Buch „Rückkehr nach Lemberg“ die Geschichte von Tätern und Anklägern, von Strafe und Völkerrecht zu einer kraftvollen Erzählung darüber, wie Verbrechen und Schuld über Generationen fortwirken.


Im Anschluss an eine Lesung spricht der Autor Philippe Sands (University College London) mit den Historikern Christoph Mick (University of Warwick) und Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum München) über das Thema seines Buchs. Moderation: Bruno Simma (Ehemaliger Richter am Internationalen Gerichtshof).



Ort Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1, Große Aula

Eintritt frei

Veranstalter Ludwig-Maximilians-Universität in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München

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