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Events

02.05.2019 | 19.00 Uhr

Juden, Antisemiten und andere Münchner in Revolution und Räterepublik

Im Rahmen stadtweiten Veranstaltungsreihe „1918 | 2018 Was ist Demokratie?“

Vortrag von Michael Brenner

Von Kurt Eisner über Ernst Toller, Erich Mühsam und Gustav Landauer bis zu Eugen Leviné spielten Menschen jüdischer Herkunft während der Revolution und den Räterepubliken in München eine größere politische Rolle als jemals zuvor oder danach in der deutschen Geschichte. Was waren die Motive dieser Revolutionäre? Wie verhielt sich die jüdische Gemeinde? Und wie kam es, dass München innerhalb weniger Jahre zum Zentrum des Antisemitismus

wurde? Diese und weitere Fragen diskutiert Michael Brenner in seinem Vortrag.


Ein Grußwort spricht der ehemalige Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude. Im Anschluss an seinen Vortrag diskutiert Michael Brenner mit Joachim Käppner (Süddeutsche Zeitung) über sein neues Buch „Der lange Schatten der Revolution – Juden und Antisemiten in Hitlers München 1918 bis 1923".


Michael Brenner ist Inhaber des Lehrstuhls Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Professor an der American University USA, Washington DC.



Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit der Literaturhandlung München

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