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14.11.2018 | 19.00 Uhr

Jazz in der NS-Zeit - Starke Frauen im Jazz

Konzertreihe „Feindsender“

Eine der besten deutschen Jazz-Sängerinnen der Nachkriegszeit – die legendäre Inge Brandenburg – verlor beide Eltern in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten. Jutta Hipp, eine der talentiertesten Jazz Pianistinnen der 1950er Jahre, hörte unter Lebensgefahr ihre ersten Jazz-Platten während die Bomben auf Frankfurt fielen. Die wunderbare afroamerikanische Trompeterin Valaida Snow, zu Unrecht vergessen, wurde während einer Tournee durch Dänemark für zehn Wochen von der Gestapo inhaftiert. Auch die weltberühmte Josephine Baker in Paris war hochgradig gefährdet, unterstütze sie doch die Résistance und die US-amerikanischen Truppen.

So gibt es auch beim Thema „Starke Frauen im Jazz“ viele Bezüge zu den Verbrechen des Nationalsozialismus. Darüber hinaus sollen an diesem Abend weitere Biografien bedeutender Künstlerinnenpersönlichkeiten im Jazz beleuchtet werden. Moderiert wird der Abend vom Jazz-Kenner und BR-Redakteur Marcus Woelfle.

Besetzung: Florian Stiersdorfer (Gesang), Angela Avetisyan (Trompete), Svetlana Marinchenko (Klavier), Julia Hornung (Kontrabass), Linda-Philomène Tsoungui (Schlagzeug), Tizian Jost (Künstlerische Leitung), Marcus Woelfle (Text & Moderation).


Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt 20 € | 10 € ermäßigt. Karten sind über München Ticket und an der Abendkasse erhältlich.

Veranstalter Eine Konzertinitiative der Europäischen Kulturstiftung Europamusicale und der LfA Förderbank Bayern in Kooperation mit der Münchener Konzertverein und dem NS-Dokumentationszentrum München

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