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19.04.2021 | 19.00 Uhr

Hate Speech: Wie Rechtsradikale das Netz für ihre Zwecke instrumentalisieren

Gespräch mit Karolin Schwarz und Mirjam Zadoff

Gezielt verbreiten Rechtsradikale ihre Verschwörungserzählungen und Vorurteile auf den unterschiedlichsten Foren im Internet. Die vermeintliche Anonymität im Netz, aber auch fehlende Kontrollmechanismen sowie ein zu zögerliches Vorgehen von Betreiber-Plattformen und staatlichen Organen haben dazu beigetragen, dass sich der Hass gegen Andersdenkende und Minderheiten weiter radikalisierte und flächendeckend ausbreiten konnte. Darüber hinaus nutzen rechte Nutzer*innen die Infrastruktur des Netzes, um ihre Propaganda zu vermarkten, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und gezielte Hetzkampagnen zu entfachen. Die Fachjournalistin Karolin Schwarz weist nach, dass an die Stelle organisierter Gruppen immer häufiger lose Netzwerke treten, die über staatliche Grenzen hinausreichen und weltweite Verbreitung finden. Die Nutzer*innen bestärken sich gegenseitig in ihrem Hass, manche schrecken vor der tatsächlichen Anwendung von Gewalt und Mord nicht zurück. Schwarz spricht von einer neuen Form des „globalen Terrorismus“.


Karolin Schwarz ist Fachjournalistin, Faktencheckerin und Expertin für die Analyse rechter Strukturen im Internet, ihr Buch „Hasskrieger. Der neue globale Rechtsextremismus“ erschien 2020 im Herder Verlag.


Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen der Spring School 2021.



Ort Online über die Plattform „Zoom“.

Registrierung unter https://zoom.us

Teilnahme kostenfrei

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

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