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10.07.2019 | 18.00 Uhr

Geteilte Welten. Exotisierte Unterhaltung und Artist*innen of Color in Deutschland, 1920 –1960

Buchvorstellung und Gespräch mit Susanne Lewerenz, Betiel Berhe und Sandrine Kunis

Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein war das Unterhaltungsgewerbe einer der wenigen Bereiche, in denen Angehörige der kleinen Minderheit von „People of Color“ in Deutschland Arbeit fanden – nicht trotz, sondern vielmehr gerade wegen der auf sie gerichteten exotisierenden Zuschreibungen. In ihrem Buch untersucht Susanne Lewerenz, in welcher Weise sich die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche des 20. Jahrhunderts auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie die Präsentationsstrategien von Artist*innen of Color in Zirkus, Varieté und Schaustellergewerbe in Deutschland niederschlugen. In der dialogischen Buchvorstellung wird die Autorin dieser Frage anhand verschiedener Beispiele aus der Münchener Unterhaltungskultur nachgehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Zeit des Nationalsozialismus: Welche Handlungsspielräume blieben Unterhaltungskünstler*innen of Color angesichts der zunehmenden rassistischen Ausgrenzung und Verfolgung von Menschen, die das NS-Regime als „artfremd“ betrachtete?


Moderation und aktuelle künstlerische Positionen: Betiel Berhe und Sandrine Kunis, Diversity-Trainerinnen, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.


Ort Saal des Münchner Stadtmuseums, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München

Eintritt frei

Veranstalter Münchner Stadtmuseum, Projekt „Migration bewegt die Stadt” in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München, [muc] münchen post- kolonial und Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.

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