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04.02.2021 | 20.00 Uhr

Erinnerung als Widerstand

Online-Gespräch mit Cécile Wajsbrot, Anne Weber und Felix Stephan

Für ihr „Annette, ein Heldinnenepos“ wurde Anne Weber in diesem Jahr mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Erzählt wird die biografische Geschichte von Annette Beaumanoir, 1923 in der Bretagne geboren, Neurowissenschaftlerin und Widerstandkämpferin im Dritten Reich. Noch heute setzt sie sich – fast hundertjährig! – für geistige Unabhängigkeit und eine lebendige Erinnerungskultur ein. Ein ungewöhnliches Leben, ungewöhnlich und mitreißend erzählt. Über die Angst vor kultureller Auslöschung schreibt Cecile Wajsbrot, in Paris geborene Tochter polnischer Juden, in ihrem aktuellen Roman „Zerstörung“. Ihre Heldin, eine Schriftstellerin, versucht, sich selbst nicht zu verlieren, während eine diktatorische Macht alle Spuren der Geschichte löscht. Mit Felix Stephan, Literaturkritiker der Süddeutschen Zeitung, sprechen die Autorinnen über ihre – realen und erfundenen – Heldinnen und über die Kraft, die in der Erinnerung liegt.


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Unsere Zeit verstehen“ von Literaturhaus und NS-Dokumentationszentrum.



Ort Online Live-Stream unter stream.reservix.io/1643723

Ticket Euro 5.- (zzgl. 1,95 Servicegebühr) unter literaturhaus-muenchen.reservix.de

Der Stream kann bis 60 min. vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden und steht dann 72 h zur Verfügung. Zugang zum Stream über stream.reservix.io/1643723. Hier müssen Sie Ihren persönlichen Zugangscode eingeben, den Sie mit Kauf des Stream-Tickets erhalten. Der Stream startet gegen 19.45 Uhr.

Veranstalter Stiftung Literaturhaus München und NS-Dokumentationszentrum München


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