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12.12.2019 | 10.00 Uhr

Die Stille schreit

Film und Gespräch

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der beiden jüdischen Familien Oberdorfer und Friedmann, die in Augsburg alteingesessene und angesehene Unternehmen führten. Durch die NS-„Arisierung“ wurden die Familien ihres Besitzes beraubt. Einige Familienmitglieder konnten diese Phase der deutschen Geschichte durch Flucht überleben, andere nahmen sich angesichts der bedrohlichen Entwicklungen in Deutschland das Leben oder wurden durch die Nationalsozialisten ermordet. „Die Stille schreit“ verzichtet trotz der ebenso erschütternden wie anrührenden Geschichte auf jegliche Form von Pathos und Emotionalisierung. Geradezu nüchtern werden Fakten aufgezeigt, Entwicklungen beschrieben und Episoden erzählt – ohne Kommentierung, Wertung oder gar Indoktrination. Sachlich zeigt der Film, welche Methoden das NS-Regime einsetzte und mit welcher Brutalität Jüdinnen und Juden zunächst verunsichert und entmachtet, dann ausgegrenzt und verfolgt und schließlich häufig getötet wurden. Miriam Friedmann, deren Eltern rechtzeitig die Flucht in die USA gelang, und der Filmemacher Josef Pröll geben im Anschluss an die Filmvorführung Einblicke in die Familiengeschichte und in die mühevolle Spurensuche und stehen für Fragen zur Verfügung.


Vor der Filmvorführung besteht die Möglichkeit, bei einem geführten Rundgang durch die Dauerausstellung des NS-Dokumentationszentrums München Hintergrundinformationen zum Thema „Arisierung“ zu erhalten.



Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Anmeldung für Schulklassen und den Rundgang unter veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

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