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27.03.2021 | 10.00 Uhr

„Das wird man doch mal sagen dürfen.“ - Radikalisierung der Mehrheitsgesellschaft?

Online-Workshop

„Umvolkung“, „Lügenpresse“, „Volksverräter“ – immer häufiger werden Begriffe aus dem nationalsozialistischen und rechtsextremistischen Sprachgebrauch auch von heutigen Politiker*innen unkritisch öffentlich verwendet. Dabei galt gerade die sprachliche Desensibilisierung in der Aufstiegsphase des Nationalsozialismus als erster Schritt zu Ausgrenzung und Verfolgung. Entsprechend stellt sich die Frage: Welche Parallelen und welche Unterschiede bestehen zwischen nationalistischen Strukturen in der Weimarer Republik und heutigen rechtspopulistischen Tendenzen?


Im Seminar betrachten wir zunächst zentrale Bausteine der nationalsozialistischen Weltanschauung. Vor diesem Hintergrund wird nach Verbindungen bzw. Kontinuitäten zu heutigen Formen antidemokratischen und rassistischen Denkens gefragt und diskutiert, inwieweit einzelne dieser Elemente auch für die gesellschaftliche Mitte anschlussfähig geworden sind.


Aufgrund der aktuellen Situation findet der Workshop über die Online-Plattform „Zoom“ statt. Der Link wird Ihnen nach verbindlich bestätigter Anmeldung per E-Mail vor dem Workshop zugeschickt. Wir bitten alle Teilnehmenden ihre Webcam anzuschalten, nur so ist ein gemeinsamer Austausch und eine Teilnahme an dem Online-Workshop möglich. Der Online-Workshop darf nicht gefilmt oder mitgeschnitten werden. Aufnahmen und Screenshots jeglicher Art sowie Audioaufzeichnungen und Videomitschnitte sind nicht gestattet.



Ort Online-Plattform „Zoom“

Teilnahme frei

Anmeldung bis 25. März 2021 unter buchung.nsdoku@muenchen.de

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München und Burg Schwaneck

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