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03.04.2019 | 19.00 Uhr

Das Schweigen brechen. Reden über NS-Täterschaft im Familiengedächtnis

Im Rahmen der Spring School
Podiumsdiskussion mit Alexandra Senfft, Friedemann Derschmidt und Alfons Kenkmann

Wer sich heute über die Geschichte des Nationalsozialismus informieren will, dem stehen vielfältige Informationsangebote zur Verfügung; dennoch bleibt das Wissen um die NS-Verbrechen oft im Abstrakten: Denn in den Familien der Täter, Mitläufer und Zuschauer wurde die Erinnerung an die konkrete Verantwortung der eigenen Vorfahren meist verschwiegen und verdrängt.


Im Rahmen der Podiumsdiskussion diskutieren Alexandra Senfft, Friedemann Derschmidt und Alfons Kenkmann welche Nachwirkungen die nationalsozialistische Täterschaft bis heute hat und welche Erkenntnisse aus der Beschäftigung mit den eigenen Familiengeschichten gezogen werden können.


Alfons Kenkmann ist Professor für Geschichtsdidaktik am Historischen Seminar der Universität Leipzig und hat zahlreiche Publikationen zum Umgang mit nationalsozialistischen Verbrechen vorgelegt. Alexandra Senfft ist Autorin und Publizistin, Friedemann Derschmidt ist Künstler und Filmemacher sowie Dozent an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. Beide haben sich in unterschiedlichen Veröffentlichungen mit ihrer eigenen Familiengeschichte im Nationalsozialismus kritisch auseinandergesetzt.


Moderation: Monika Franz (Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit)



Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

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