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23.06.2020 | 19.00 Uhr

VERSCHOBEN: Briefe nach Breslau – Meine Geschichte über drei Generationen

Unsere Zeit verstehen

Maya Lasker-Wallfisch und Sabine Bode im Gespräch mit Elisabeth Ruge

Aufgrund der aktuellen Situation wurde die Veranstaltung auf den 7. Juli 2020 verschoben!


Sind Traumata vererbbar? In der Kindheit von Maya Lasker-Wallfisch, Psychotherapeutin in London und Tochter der großen Cellistin Anita Lasker-Wallfisch, herrschte Schweigen. Die deutsche Vergangenheit, der Holocaust, den die Mutter als Cellistin im Orchester von Auschwitz überlebt – davon wird nicht gesprochen. Dennoch entkommt Maya den Verwundungen der Eltern und Großeltern nicht, ein eigenes stabiles Leben scheint unmöglich. Um das Schweigen nachträglich zu beenden, beginnt Maya zu schreiben: Briefe nach Breslau an die von den Nazis ermordeten Großeltern.


Gemeinsam mit der Journalistin und Autorin Sabine Bode, deren Werk sich intensiv mit den Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die Folgegeneration befasst, entführt uns Maya Lasker-Wallfisch in die Geschichte dreier Generationen im Spiegel der größten Katastrophe des 20. Jahrhunderts.


Moderation: Elisabeth Ruge




Ort Literaturhaus München, Saal

Eintritt 12 € | 8 € ermäßigt, Tickets unter www.reservix.de

Veranstalter Stiftung Literaturhaus in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München

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