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19.03.2019 | 10.00 Uhr

„Anna, ich hab Angst um dich”

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Film um 10”.

Filmmatinee

Der Dokumentarfilm „Anna, ich hab Angst um dich“ zeigt das Leben der Augsburger Familie Pröll vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Mit seinem Familienporträt ist dem Filmemacher Josef Pröll eine packende Erzählung über Widerstand, Mut, Liebe, Leid, Solidarität und Freundschaft gelungen. Der Film umspannt die Jahre 1914 bis 2000 und erzählt von einer Zeit, in der Zivilcourage das Leben kosten konnte.


Die Geschichte beginnt 1914, als der Vater begeistert in den Krieg zieht, dann aber vollkommen verändert zurückkehrt. 1916 kommt die Tochter Anna zur Welt. Sie wächst in einer Familie auf, in der die Themen Krieg und Frieden eine immer größere Rolle spielen und sie wird früh gegen die Nationalsozialisten politisiert. In der NS-Zeit leistet sie aktiven Widerstand. Mit 17 wird sie verhaftet und wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ verurteilt. Über vier Jahre verbringt sie in Haft, erst im Frauengefängnis, dann im Konzentrationslager.


Die Hauptprotagonistin Anna Pröll geb. Nolan, die Mutter des Filmemachers, ist 2006 in Augsburg verstorben. Im Anschluss an die Matinee findet ein Publikumsgespräch mit dem Regisseur Josef Pröll statt.



Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Anmeldung für Schulklassen veranstaltungen.nsdoku@muenchen.de

Veranstalter NS-Dokumentationszentrum München

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