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26.05.2020 | 19.00 Uhr

ABGESAGT: Wir Herrenmenschen. Unser rassistisches Erbe: Eine Reise in die deutsche Kolonialgeschichte

Unsere Zeit verstehen

Bartholomäus Grill im Gespräch mit Jörg Häntzschel

Aufgrund der aktuellen Situation kann diese Veranstaltung leider nicht stattfinden! Ein möglicher Ersatztermin wird sobald wie möglich bekannt gegeben.


Wie viel ist übrig geblieben von der Mentalität der „Herrenmenschen“, die 1884 in Namibia die deutsche Kolonie Südwest gründeten? Für sein Buch „Wir Herrenmenschen“ ist der Spiegel-Reporter Bartholomäus Grill in alle deutschen Ex-Kolonien gereist, hat mit den letzten Augenzeugen gesprochen, den Nachkommen von Tätern wie Opfern. Seine Recherchen zeigen, dass die Geschichte der deutschen Kolonien beunruhigend aktuell ist. Und das nicht nur im Bewusstsein der Afrikaner selbst, wie etwa der Nachfahren der Herero, die heute Entschädigung für die Gräueltaten der Deutschen fordern, sondern auch in unseren eigenen Köpfen. Grill verfolgt akribisch die Spuren der deutschen Fremdherrschaft in Afrika, China und der Südsee und beschreibt unser rassistisches Erbe: Das „Herrenmenschentum“ prägt nach wie vor unser Denken, die Klischees von den „bedrohlichen Afrikanern“ oder „hilflosen Entwicklungsländern“ wirken fort, gerade in Zeiten verstärkter Flucht und Migration.


Bartholomäus Grill spricht mit dem Journalisten Jörg Häntzschel (Süddeutsche Zeitung) über seine Reportage, das deutsche Afrikabild und den Kolonialismus als Debatte höchster Aktualität.




Ort

NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Teilnahme

frei

Veranstalter

NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit der Stiftung Literaturhaus

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