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23.04.2020 | 19.00 Uhr

ABGESAGT: Hungerstreik im ehemaligen Konzentrationslager Dachau 1980: Ein zentrales Ereignis der Bürgerrechtsbewegung deutscher Sinti und Roma

Podiumsdiskussion

Aufgrund der aktuellen Situation kann diese Veranstaltung leider nicht stattfinden!


Am Karfreitag 1980 traten zwölf Sinti, unter ihnen die Überlebenden des Holocaust Jakob Bamberger, Hans Braun, Ranco Brandtner und Franz Wirbel, auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau in einen Hungerstreik. Zentrale Forderungen waren die offizielle Anerkennung des NS-Völkermords an den Sinti und Roma und die sofortige Beendigung ihrer polizeilichen Sondererfassung. Der Protest löste eine breite internationale Solidaritätswelle aus und markierte einen Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung der Minderheit.


40 Jahre nach dem Hungerstreik diskutiert ein prominent besetztes Podium über die gegenwärtigen Herausforderungen der demokratischen Gesellschaft.


Podiumsgäste sind Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Uta Horstmann, Sozialarbeiterin und Teilnehmerin des Hungerstreiks, Ludwig Spaenle, Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, Charlotte Knobloch (angefragt), Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, und Heribert Prantl (angefragt), Autor und Kolumnist bei der Süddeutschen Zeitung.


Moderation: Karola Fings, stellvertretende Direktorin des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln.



Ort NS-Dokumentationszentrum München, Auditorium

Eintritt frei

Veranstalter Zentralrat Deutscher Sinti und Roma in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München

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