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Seminare

Seminar mit dem Zeitzeugen Ernst Grube | Foto: Orla Connolly

Recherche-Workshop mit Präsentation in der Dauerausstellung

In dem Rechercheworkshop haben Gruppen die Möglichkeit, sich mit ausgewählten Themen der Dauerausstellung „München und der Nationalsozialismus“ vertiefend zu beschäftigen. An Medientischen im Lernforum recherchieren die Teilnehmenden in Kleingruppen zum ausgewählten Thema. Die Präsentation der Arbeitsergebnisse erfolgt in der Dauerausstellung als wechselseitiger Rundgang.

Themenangebote
– Warum München? – Die „Hauptstadt der Bewegung“
– Die nationalsozialistische Ausgrenzungsgesellschaft
– Was bleibt? - Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit (ab 11. Klasse)
– Biographische Recherche (für Mittelschulen 8. Klasse)

Termin nach Vereinbarung
Zielgruppe
Erwachsenengruppen und Schulklassen ab der 9. Klasse (Mittelschule 8. Klasse)
Dauer
4 Stunden inkl. Pause oder 6 Stunden inkl. Stadtrundgang und Pause
Preis 120 € (4 Stunden) oder 180 € (6 Stunden); Schulklassen, Studenten- und Multiplikatorengruppen frei
Max. Teilnehmerzahl
ca. 15 Personen; größere Gruppen werden getrennt


Ausgrenzung, Verfolgung, Weiterleben – Begegnung mit dem Zeitzeugen Ernst Grube

Das Seminar beschäftigt sich mit der Lebensgeschichte des Münchner Zeitzeugen Ernst Grube, der 1932 in München geboren und während des Nationalsozialismus als Jude verfolgt wurde. In kleinen Gruppen erarbeiten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Stationen aus dem Leben Ernst Grubes dem Hintergrund der Geschichte des Nationalsozialismus. Dabei steht ihnen eine große Auswahl von Bild- und Textquellen zur Verfügung. Sie präsentieren ihre Ergebnisse vor der Gruppe und entwickeln daraus gemeinsam Fragen. Im persönlichen Gespräch mit dem Zeitzeugen Ernst Grube können die Fragen der Gruppe im Anschluss intensiv besprochen werden.

Termin nach Vereinbarung
Zielgruppe
Nur für Schulklassen ab der 9. Klasse (Mittelschule 8. Klasse)
Dauer
6 Stunden inkl. Pause
Preis kostenfrei
Max. Teilnehmerzahl
ca. 15 Personen; größere Gruppen werden getrennt


Was hat das denn mit mir zu tun?

Schreibwerkstatt mit Lena Gorelik

Bei der Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus entsteht gerade bei Jugendlichen das Bedürfnis, zu den historischen Fakten einen persönlichen Bezug herzustellen, bzw. sich in einer ganz eigenen Form damit auseinanderzusetzen. In diesem Workshop mit der Münchner Autorin Lena Gorelik haben die Schüler*innen die Möglichkeit, nach einem Rundgang durch die Dauerausstellung ausgehend von Themen wie Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus eigene Texte zu entwickeln. Die Frage „Was hat das eigentlich mit mir zu tun?“ wird somit von jeder/m Einzelnen in einer persönlichen Arbeit beantwortet.

Termin nach Vereinbarung
Zielgruppe
Nur für Schulklassen ab der 9. Klasse (Mittelschule 8. Klasse)
Dauer
5-6 Stunden inkl. Pause
Preis kostenfrei
Max. Teilnehmerzahl
ca. 15 Personen; größere Gruppen werden getrennt


„Arisierung“ im Nationalsozialismus – das Hildebrandhaus

Die Ausgrenzung, Entrechtung, Enteignung und Ermordung der jüdischen Münchner*innen während des Nationalsozialismus steht im Mittelpunkt dieses Seminars. Im NS-Dokumentationszentrum erarbeiten sich die Teilnehmer*innen zunächst einen Überblick über die nationalsozialistischen Maßnahmen der „Arisierung“. In der Monacensia im Hildebrandhaus erforschen sie anschließend mit Hilfe von Aktenmaterialien exemplarisch die Geschichte der jüdischen Bewohner*innen des Hauses. An ihrem Beispiel zeigt sich die wechselvolle Geschichte des Hildebrandhauses von der Prinzregentenzeit über die „Arisierung“ durch die Nationalsozialisten bis hin zur Nachkriegszeit.

Termin nach Vereinbarung
Zielgruppe
Erwachsenengruppen und Schulklassen ab der Oberstufe
Dauer
6 Stunden
Ort NS-Dokumentationszentrum München und Monacensia im Hildebrandhaus
Preis 180 €; Schulklassen, Studenten- und Multiplikatorengruppen frei
Max. Teilnehmerzahl
ca. 15 Personen; größere Gruppen werden getrennt


Die Familien Pringsheim und Mann in München

Im Mittelpunkt des Seminars stehen zwei außergewöhnliche Familien: die Pringsheims und die Manns. Die Salons im „Palais Pringsheim“ des Mathematikers und Kunstsammlers Alfred Pringsheim (1850-1941) und seiner Frau Hedwig (1855-1942) nahmen viele Jahre eine wichtige Rolle im kulturellen Leben der Stadt München ein, ebenso wie die Familie ihres Schwiegersohns, des Schriftstellers und Nobelpreisträgers Thomas Mann (1875-1955).  Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurden die Mitglieder der Familien angefeindet, entrechtet, enteignet und ins Exil vertrieben. Im NS-Dokumentationszentrum erhalten die Teilnehmer*innen zunächst einen Einblick in die spezifische Situation der Münchner Gesellschaft zur Zeit des Aufstiegs der Nationalsozialisten vor 1933 sowie über die Mechanismen der „Arisierung“ während der Diktatur. Im Anschluss werden in der Monacensia im Hildebrandhaus anhand ausgewählter Quellen das Wirken und Schicksal der beiden Familien sowie der Prozess der Entrechtung und Enteignung durch die Nationalsozialisten näher betrachtet.

Termin
nach Vereinbarung
Zielgruppe
Erwachsenengruppen und Schulklassen ab der Oberstufe
Dauer
6 Stunden
Ort NS-Dokumentationszentrum München und Monacensia im Hildebrandhaus
Preis 180 €; Schulklassen, Studenten- und Multiplikatorengruppen frei
Max. Teilnehmerzahl
ca. 15 Personen; größere Gruppen werden getrennt

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